Voitsberg: Wenige Unterstützer
Im Bezirk Voitsberg ist das Interesse für das Bildungsvolksbegehren gering. Bis Donnerstag kann man seine Stimme noch abgeben.

Foto © APAndrosch rief zum Volksbegehren auf
Am kommenden Donnerstag, dem 10. November, läuft die Eintragungsfrist für das von Hannes Androsch initiierte Bildungsvolksbegehren ab. Im Bezirk Voitsberg ist die Beteiligung bisher aber eher gering.
Seit 3. November hat man die Möglichkeit, in den Gemeindeämtern seine Stimme abzugeben (Die Kleine Zeitung berichtete). "Aus irgendeinem Grund kommt das Volksbegehren bei uns nicht besonders gut an. Obwohl wir auch am Wochenende geöffnet hatten, zählen wir bisher nur 86 Unterschriften", berichtet Werner Halper von der Stadtgemeinde Köflach. Laut Halper handelt es sich in Köflach eher um Eltern und Großentern, die unterschreiben und damit ihre Kinder und Enkerl unterstützen möchten. "Aber im Großen und Ganzen scheint das ein Thema zu sein, das die Leute nicht so sehr interessiert", glaubt Halper und ergänzt: "Beim Tierschutz-Volksbegehren oder Gentechnikfrei-Volksbegehren haben sich hingegen Schlangen vor dem Rathaus gebildet."
In der Stadtgemeinde Voitsberg ist die Anzahl der bisher gesammelten Unterschriften fast ident mit jener in Köflach. "Wir kommen derzeit auf insgesamt 84. Ein besonders großes Interesse kann ich daher nicht erkennen", stellt Hans-Peter Mohoric, Leiter des Bürgerbüros in Voitsberg fest. Wie in allen anderen Gemeinden kann man noch bis Donnerstag um 16 Uhr das Volksbegehren unterschreiben. "Dann geht die Liste an die Bezirkshauptmannschaft und von dort an Land und Bund", weiß Mohoric.
Auch in der Stadtgemeinde Bärnbach ist das Interesse gering. "Insgesamt haben 60 Personen unterschrieben. Vielleicht hat es diesbezüglich im Vorfeld zu wenig Informationen gegeben", erklärt Maria Ceskutti von der Stadtgemeinde Bärnbach.
Mit nur 13 Unterschriften läuft das Bildungsvolksbegehren in der Marktgemeinde Mooskirchen an. Dort ist man gespannt, ob es bis Donnerstag noch eine Überraschung gibt. "Vielleicht entschließen sich noch ein paar Leute und geben ihre Stimme ab", so Berta Supp von der Marktgemeinde Mooskirchen.









