Auffinger trifft auf seine Ex-Schützlinge
Vor genau einem Jahr beendete der nunmehrige Voitsberg-Coach die Arbeit in Kindberg. Heute (19 Uhr) gibt es das Wiedersehen.
LANDESLIGA. Am 30. Oktober 2010 betreute Jürgen Auffinger zum letzten Mal den SV Kindberg. Nach dem 1:3 gegen Fehring einigte er sich mit dem Vorstand auf eine Trennung. Heute trifft der nunmehrige Voitsberg-Trainer seine ehemalige Truppe zum ersten Mal wieder.
Und am Gesicht der Kindberger Mannschaft hat sich trotz einiger namhafter Zugänge nicht viel geändert, nicht weniger als sieben Mann vom letzten Auffinger-Match vor einem Jahr standen auch in der Vorwoche beim Sieg über Anger in der Startelf. "Ich habe an Kindberg sehr gute Erinnerungen. Wir sind mit 72 Punkten in der Oberliga aufgestiegen. Es war eine sehr erfolgreiche Zeit und ich freue mich, die Spieler wiederzusehen", sagt Auffinger.
Sportlich hat er vor allem vor den Stürmern großen Respekt. "Kindberg hat drei großartige Stürmer, von denen einer meist auf der Bank bleiben muss. Dieses Problem hätte ich auch gerne", ist Auffinger ehrlich. Auf Bulduk, Trippl und Sekic will er daher besonders aufpassen.
Blickt man auf zwei Ergebnisse, könnte einem aus weststeirischer Sicht das Schaudern kommen. Voitsberg - Lafnitz 0:4, Kindberg - Lafnitz 7:0. "Lafnitz ist gegen uns alles gelungen. Und Gott sei Dank funktioniert Fußball nicht so, dass man zwei Ergebnisse zusammenrechnet und weiß, wie es ausgeht." Bei den Voitsbergern fehlen die Langzeitausfälle Stefan Rieger und Martin Hiden. RAIMUND HEIGL







