Pechsträhne reißt nicht ab
Martin Karlhofer muss nach einem Trainingsunfall "zu 99 Prozent" auf dem Red Bull Ring zuschauen.
MOTORSPORT. Knapp 30 Kilometer liegen zwischen seiner Heimat Voitsberg und seinem derzeitigen Arbeitsplatz Spielberg. Martin Karlhofer sollte an diesem Wochenende in einem Lamborghini Gallardo (Team Rhino's Leipert Motorsport) beim ADAC GT Masters auf dem neuen Red Bull Ring im Einsatz sein. "Vor heimischem Publikum zu fahren ist ein absolut tolles Gefühl", sagte der Voitsberger, für den es bei der Premiere auf dem Nürburgring nicht so gut lief. Nach einem unverschuldeten Crash im Training war das Rennwochenende gelaufen.
So wie es aussieht, muss Karlhofer jetzt auch in Spielberg zuschauen. Denn im ersten Trainingslauf versagte die Bremsleistung und der Lamborghini raste von der Strecke. "Die Radaufhängung ist beschädigt. Um den Schaden zu reparieren, brauchen wir Spezialteile. So wie es aussieht, kann ich zu 99 Prozent nicht fahren", erzählte Karlhofer.
Bis zum Ausscheiden war Karlhofer unter den Top 20 platziert. "Ich bin sehr traurig, nachdem ich so schnell unterwegs war. Leider geht die Pechsträhne weiter. Vor allem jetzt, wo viele Bekannte aus meiner Heimat angereist waren." ALFRED TAUCHER Programm GT Masters, Samstag: 1. Rennen (12 bis 13). Sonntag: 2. Rennen (12 bis 13)
TV, Kabel 1: Samstag (11.45 bis 13.15), Sonntag: (11.45 bis 13.15)









