Strafners Routine als Voitsberger Trumpf
Voitsberg empfängt heute um 19 Uhr Pachern. Gerald Strafner soll die Abwehr stabilisieren.
FUSSBALL. 1:4 endete das Landesliga-Auftaktspiel in Kalsdorf aus Sicht der Voitsberger. Nicht gerade ein erfreulicher Beginn der neuen Saison. Trainer Jürgen Auffinger weiß, woran es gelegen ist: "Wir haben in der Defensive einfach zu viele Fehler gemacht. Bei allen vier Toren haben wir nicht gut ausgeschaut."
Als Hoffnungsträger gilt jetzt ausgerechnet ein Oldie, nämlich Gerald Strafner. Der 38-Jährige wurde in Kalsdorf eingewechselt und spielte im Steirercup in Ligist, wo Voitsberg mit 2:0 gewann, durch. "Leider hat Gerry in der Vorbereitung gefehlt. Seine Routine ist sehr wichtig für uns. In der Abwehr sind wir mit ihm um einiges stabiler", meint Auffinger.
Allzu schwer wird dem Voitsberg-Coach auch die heutige Aufstellung bei der Heimpremiere um 19 Uhr gegen Pachern nicht fallen. Die dünne Personaldecke lässt nämlich keine großen Experimente zu. Emanuel Klug fehlt nach seiner gelb-roten Karte in Kalsdorf gesperrt. Der Einsatz von Stefan Rieger (Adduktorenverletzung) ist ebenso fraglich wie jener von Thomas Groiss (Knieprellung). Letzterer konnte die gesamte Woche nicht trainieren.
Eine Oberschenkelverhärtung quält auch Torhüter Markus Hiebler. Sollte ein Einsatz unmöglich sein, würde Thomas Queder seine Chance bekommen - und Sektionsleiter Heimo Blümel auf der Ersatzbank Platz nehmen. MICHAEL LORBER









