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Zuletzt aktualisiert: 13.07.2011 um 20:18 UhrKommentare

Die große Hitze zwingt zum Wassersparen

Im Bezirk Voitsberg hält sich die Wasserknappheit derzeit in Grenzen. Einzelne Brunnen und Swimmingpools müssen von der Feuerwehr allerdings mit Wasser befüllt werden.

Das Entnehmen von Wasser aus Bächen und Flüssen ist verboten

Foto © Christiane FrühwirthDas Entnehmen von Wasser aus Bächen und Flüssen ist verboten

In vielen Gemeindezeitungen des Bezirks Voitsberg ist im Sommer regelmäßig ein Aufruf zum Wassersparen zu lesen, man appelliert an die Bevölkerung, möglichst achtsam mit der Ressource Wasser umzugehen. Denn recht häufig ist es nötig, dass die Freiwilligen Feuerwehren Wasser an Brunnen ausliefern müssen.

Die Wassersituation ist aber heuer vergleichsweise gut: "Die Feuerwehren mussten bisher an die 140 Fuhren Wasser in verschiedene Gebiete bringen. Man muss aber bedenken, dass es sich hierbei nicht nur um Trinkwasser handelt, es wurden auch private Schwimmbäder gefüllt. Dies machte ein Drittel aus", berichtet Bezirksfeuerwehrkommandant Gustav Scherz. Im Vergleich dazu wurden in den Jahren zuvor mehrere Hundert Fuhren Trinkwasser ausgefahren. "Die geringe Zahl an Wasserfuhren ist auf den Ausbau der Wasserversorgung zurückzuführen", so Scherz. In heißen Sommern müssen nur mehr einzelne Gehöfte von den Feuerwehren versorgt werden. Dies trifft vor allem auf Anwesen in den Gebieten Afling, Södingberg, Krems und Söding zu.

Schwimmbäder

Das Füllen von privaten Schwimmbädern ist nicht unbedingt Aufgabe der Feuerwehr, erklärt Scherz: "Oft werden die Dienste der Feuerwehr in Anspruch genommen, um die eigenen Kanalgebühren niedrig zu halten. Wenn man aber bedenkt, dass pro Fuhr nur zwei bis vier Kubikmeter Wasser transportiert werden können, und pro Schwimmbad insgesamt bis zu zehn Mal gefahren werden muss, sind die Kosten und die Umweltbelastung viel höher."

Ein besonderes Sparpotenzial liegt bei der Bewässerung von Pflanzen: Das Sammeln von Regenwasser in einem Wasserfass tut nicht nur der Wasserbilanz, sondern auch den Pflanzen gut. "Das Entnehmen von Wasser aus Flüssen oder Bächen ist aber nicht erlaubt", weiß Scherz.

Ein größeres Problem als eine drohende Wasserknappheit ist derzeit die Waldbrandgefahr. Durch den fehlenden Regen sind die Wälder und Wiesen nämlich sehr trocken.

EVA KAUFMANN

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