Keine Verschlechterung
Nicht viel Neues an der Kraftwerks-Front: Überparteiliche Delegation sprach beim Köflacher Bürgermeister vor. A-Tec hält sich bedeckt.

Foto © PrivatEine überparteiliche Delegation sprach beim Köflacher Bürgermeister vor
Kürzlich hatten wir einen Termin beim Köflacher Bürgermeister Wilhelm Zagler. Wir wollten mit ihm reden und darauf hinweisen, dass sich Tourismus - Köflach hat sich um den Titel Kurstadt beworben - und die Wiederinbetriebnahme des Kraftwerkes in Voitsberg nicht vertragen", schildern Krista Zalar und Walter Gaich als Sprecher einer 19-köpfigen überparteilichen Delegation, die im Köflacher Rathaus vorsprachen und eine Resolution übergaben.
"Zagler hat uns mitgeteilt, dass er sich nicht gegen das Kraftwerk stellt, aber festgehalten, dass keine Verschlechterung der Luft- und Umweltbedingungen zum Status quo durch einen erneuten Betrieb eintreten darf. Eine Verschlechterung würde keinesfalls akzeptiert werden, da solche zusätzlichen Belastungen den Bemühungen einer Kurgemeinde Köflach zuwider laufen würden, so Zalar und Gaich. Beide hoffen auf eine baldige Fertigstellung jener Studie, die LH-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer in Auftrag gab, um die Auswirkungen eines Steinkohlekraftwerkes auf die Region festzustellen.
LH Franz Voves hat indes eine Anfrage der KPÖ beantwortet: "Zur Vereinbarkeit des Kohlekraftwerkes ÖDK III mit einer zukunftsgerichteten Klima- und Energiestrategie habe ich mich bereits mehrfach geäußert und klargestellt, dass die Wiederinbetriebnahme eines Kohlekraftwerkes mit der Klima- und Energiestrategie des Landes Steiermark nicht zu vereinen ist." Aber es liege ein Projektantrag der A-Tec vor. A-Tec selbst möchte derzeit keinen Kommentar abgeben.









