S-Bahn: Baustellen voll im Zeitplan
Bund, Land und GKB investieren in die weststeirische Regionalbahn 18,5 Millionen Euro. Dabei wird vor allem auf die Barrierefreiheit der Bahnsteige Wert gelegt. Außerdem wird in ein neues Fahrgastinformationssystem investiert.

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Großer Bahnhof in Voitsberg: Landesrat Gerhard Kurzmann und GKB-Generaldirektor Franz Weintögl gaben nach einer Zugfahrt und der Besichtigung der Baustellen in Krottendorf sowie St. Johann bekannt, was derzeit auf Schiene ist. "Wir haben auch in der Krise mit Gewinn gewirtschaftet und noch immer weit mehr als 400 Beschäftigte", so Weintögl. Großinvestitionen seien möglich. Denn Geld wird unter anderem für den weiteren Ausbau des S-Bahn-Systems, für Park & Ride-Anlagen sowie für die Arbeiten, die an Bahnhöfen durchgeführt werden, benötigt.
"Bei der S-Bahn hat es in den vergangenen Jahren eine Steigerung von 26 Prozent gegeben, wir wollen nicht zurückfallen", erklärte Kurzmann zur Zunahme bei den Fahrgastzahlen. Will man den Verkehr weiterhin von der Straße auf die Schiene bringen, dürfe man in dieser Hinsicht keine Kürzungen vornehmen.
Was die GKB-Baustellen in Krottendorf und St. Johann betrifft, liegt man voll in der Zeit. Mitte August wird wegen einer Streckensperre zwischen Krottendorf und St. Johann ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden müssen. Dann ist nämlich das Umschwenken auf die neue Trasse geplant. Womit auch die neue Brücke in Betrieb genommen wird. Die dreiteilige Fachwerkbrücke über die Kainach, die 115 Jahre lang ihren Dienst versehen hat, ist am Ende ihrer Lebensdauer angelangt und wird durch eine Stahlbogenbrücke ersetzt. Die Hilfsunterstellungen für die Vormontage kann man schon im Fluss sehen.
Gearbeitet wird auch auf den Bahnhöfen - wie in Söding und Krottendorf. Ein niveaufreien Zugang zu den Bahnsteigen soll ermöglicht werden, um Personen mit beschränkter Mobilität den Ein- und Ausstieg zu erleichtern.
In die Bauvorhaben investiert der Bund neun Millionen Euro, das Land 6,1 Millionen und die GKB 3,4 Millionen, "wobei ein beachtlicher Teil der Wertschöpfung in die weststeirische Wirtschaft einfließen wird", so Weintögl.








