Für Marco Angelini war Handball Charakterschule
Seine Jahre im Handballteam von Bärnbach/Köflach prägten den DSDS-Teilnehmer Marco Angelini nachhaltig. Mit Stolz erinnert sich Angelini an den Staatsmeistertitel mit der U21 und seine Einsätze im A-Kader.

Foto © APMarco Angelini
Runde um Runde übersteht der Voitsberger Marco Angelini derzeit bei der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (Samstag, 20.15 Uhr). Sein ebenso gelassenes wie souveränes Auftreten vor mehr als sieben Millionen TV-Zusehern verdankt der 26-Jährige auch seinen Jahren bei der HSG Bärnbach/Köflach (nächstes Match am 19. März zu Hause gegen St. Pölten). Für Angelini war Handball eben auch Charakterschule: "Zu kämpfen, fair zu bleiben und der richtige Umgang mit Niederlagen - das hab' ich bei der HSG Bärnbach/Köflach gelernt", erzählt er mit Freude. Und solche Eigenschaften sind auch in einer Castingshow gefragt.
Gestartet hat er seine Handball-Karriere als Volksschüler bei Köflach, wechselte danach zu Bärnbach und hielt auch dem neuen Verein nach der Fusion die Treue. Mit Stolz erinnert sich Angelini an den Staatsmeistertitel mit der U21 und seine Einsätze im A-Kader. "Leider war es aber so, dass immer, wenn ich mir einen Stammplatz in der ersten Mannschaft erkämpft hatte, eine schwere Verletzung gefolgt ist." So brach sich der Medizinstudent ausgerechnet in seinem Abschiedsspiel (aus universitären Gründen) Elle und Speiche. Da er aber so nicht abtreten wollte, kämpfte er sich zurück, um sich kurz vor dem Comeback das Kreuzband zu reißen. "Da wusste ich: ,Jetzt reicht's.'" Damals war er 20 Jahre jung.
Mit vielen aktuellen Spielern der HSG steht Angelini nach wie vor in Kontakt und "der Verein wird immer in meinem Herzen bleiben." Aufgrund seiner Erfahrungen möchte er jungen Menschen noch etwas mit auf den Weg geben: "Treibt Sport, macht Musik oder beides."
Mitstimmen für Marco: (0901) 066 333 + Startnummer. Ein Anruf kostet 60 Cent. Die Leitungen öffnen erst am Samstagabend nach dem letzten Auftritt bei DSDS.








