Der große Traum heißt DTM
Martin Karlhofer hat Ziele für diese Saison, aber noch kein Team.
MOTORSPORT. Wer einmal auf dem Podest gestanden ist, will dieses Gefühl noch öfter genießen. Da ist auch Martin Karlhofer keine Ausnahme. Der Voitsberger fuhr in der vergangenen Saison mit Teamkollegen Sascha Bert bei seinem ersten Rennen in der deutschen GT-Masters-Serie (Gran Turismo) prompt auf Platz drei.
Nun liegt die Latte für die kommenden Einsätze hoch. "Noch kann ich aber nicht sagen, für welches Team und in welcher Rennserie ich starten werde", sagt der 25-Jährige. Derzeit laufen die Verhandlungen auf Hochtouren. "Mein großes Ziel wäre eine ganze GT-Masters-Saison fahren zu können", erzählt Karlhofer, für den sich mit einem möglichen Heimrennen ein weiterer Traum erfüllen könnte. Schließlich wird heuer auch erstmals auf dem neuen Ring in Spielberg die Startflagge gehisst. "Keine Frage, einmal vor heimischem Publikum zu fahren, wäre ein toller Moment."
Zudem würde ein Cockpit für eine GT-Masters-Saison den Weststeirer seinem großem Ziel näher bringen: der DTM (Deutsches Tourenwagen Masters). In drei bis fünf Jahren möchte der Motorsportler seine Runden in der Tourenwagen-Königsklasse drehen. Noch ist das freilich nur ein frommer Wunsch, aber kein gänzlich unrealistischer, wie Karlhofer betont.
Ehrgeiz und Ausdauer sind vorerst aber nicht im Cockpit, sondern in erster Linie am Verhandlungstisch gefragt. SUSANNE WALCHER








