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Zuletzt aktualisiert: 25.01.2011 um 20:16 UhrKommentare

Hilfe für die Ärmsten

Im Bezirk Voitsberg unterstützten KPÖ-Politiker im vergangenen Jahr Hilfsbedürftige mit mehr als 5000 Euro aus ihrem Sozialfonds.

Traditionell im Jänner organisierte die KPÖ im Bezirk Voitsberg den "Tag der offenen Konten". Dabei wurde bekannt gegeben, dass im vergangenen Jahr von Februar bis November insgesamt 5185 Euro für Sozialunterstützungen zur Verfügung gestellt worden sind.

"Steiermarkweit sind wir auf eine Summe von rund 148.000 Euro gekommen. Ein Teil unserer Gehälter fließt in einen Sozialfonds, mit dem in Not geratenen Menschen geholfen wird", erklärt Landtagsabgeordnete Claudia Klimt-Weithaler. Der größte Anteil fließt in Unterstützungen für Lebensbedarf, Kautionen und Mietvertragsgebühren. "Zum Teil konnten wir sogar Delogierungen verhindern", weiß Klimt-Weithaler. Der Sozialfonds besteht bereits seit 1998, bisher hat die KPÖ 1,113.626,30 Euro eingezahlt. In der Conrad von Hötzendorfstraße 29 in Voitsberg werden am Dienstag nach Vereinbarung und am Mittwoch, von 9.30 bis 12 Uhr, Beratungen angeboten. Informationen sind unter Tel. (03142) 224 21 erhältlich.

Weiters äußerten sich Klimt-Weithaler und Pibernig auch hinsichtlich der ungewissen Zukunft der ÖDK. "Wir teilen auf jeden Fall die Skepsis der Kraftwerksgegner, denn alle Verfahren sind noch im Laufen. Über den zukünftigen Eigentümer weiß man allerdings noch nichts", betont Pibernig. Um konkretere Auskünfte über die ÖDK zu erhalten, hat die KPÖ in diesen Punkten eine Anfrage im Landtag gestellt. "Sobald wir etwas wissen, wird die Bevölkerung informiert, in spätestens drei Monaten muss es eine Antwort geben", erklärt Klimt-Weithaler und ergänzt: "Ich bin überzeugt, dass die Gegner wieder auf die Straße gehen."

Darüber hinaus kritisierte Pibernig die Erhöhung der Wasser- und Kanalgebühren in der Stadtgemeinde Bärnbach sowie die Schließung der LKH-Küche. "Gerade in dieser Region ist jeder Arbeitsplatz zu schützen. Leider wurde unser Antrag im Landtag gegen diese Schließung von SPÖ und ÖVP abgelehnt", so Klimt-Weithaler, die auch diesbezüglich verspricht, Protestaktionen zu unterstützen.

CHRISTIANE FRÜHWIRTH

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