Musik liegt ihr im Blut
Simone Kopmajer unterrichtete bereits an der Musikschule in Bärnbach, inzwischen bereichert die Bad Ausseeerin die internationale Jazzszene.
Vor drei Jahren unterrichtete Simone Kopmajer noch an der Musikschule Bärnbach. Inzwischen hat sie sich in der Jazzszene einen Namen gemacht. Denn nicht nur beruflich, sondern auch privat hat sich die gebürtige Bad Ausseeerin ganz der Musik verschrieben, mit Erfolg: Als Jazzsängerin hatte sie bereits Auftritte in den USA.
"Ich bin in einer Musikerfamilie aufgewachsen, mein Vater ist Musikschuldirektor und meine Mutter Musikschullehrerin, da liegt einem die Liebe für Musik quasi im Blut", erklärt Kopmajer, die bereits mit acht Jahren Klavierunterricht genommen hat. Später folgte das Saxofon. "Gesungen habe ich schon immer gerne. Nach der Musikhauptschule in Bad Aussee habe ich das Musikgymnasium in Graz besucht", berichtet Kopmajer. Mit 15 schaffte die sympathische Sängerin die Aufnahmeprüfung für die Kunstuni in Graz.
2000 konnte sie in der Jazzmetropole New York das erste Mal auf ihr Talent aufmerksam machen. 2003 bekam Kopmajer den Hans-Koller-Preis verliehen, danach bekam sie ein Stipendium in New York. "Besonders gefreut habe ich mich auch über den österreichischen Jazzpreis", erinnert sich die 29-jährige Musikern. Schließlich veröffentlichte Kopmajer ihre erste CD mit Jazzstandards, die sie neu interpretierte. "Meine neueste und im deutschen Sprachraum erste erhältliche CD trägt den Titel ,Didn't you say'. Darauf sind auch zwei Eigenkompositionen zu hören", berichtet Kopmajer, die sich am besten in der Natur erholen kann.
"Ich widme mich gerne den Blumen in meinem Garten oder gehe wandern. Eine große Leidenschaft ist auch das Reisen", verrät die Sängerin. Am Samstag, dem 9. April, um 20 Uhr haben Jazzfreunde in den Voitsberger Stadtsälen die Möglichkeit, Simone Kopmajer live zu hören. Vorverkaufskarten sind bei der Gemeinde erhältlich.







