Höhere Gebühren wegen Sanierungsarbeiten
In Voitsberg ist die Erneuerung der Leitungen für die Trinkwasserversorgung notwendig.

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Die Finanzen und das Budget waren bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Voitsberg die Hauptthemen. Vor allem der Sozialhilfeverband wird für die Stadtgemeinde zur zunehmenden Belastung. "Daher haben wir den Voranschlag nicht beschlossen und diesbezüglich eine Resolution an das Land geschickt", erklärte Bürgermeister Ernst Meixner (SPÖ).
Wie in Köflach wurde auch in Voitsberg eine Änderung der Müllabfuhrordnung beschlossen, allerdings mit neun Gegenstimmen. Die Änderung der Kanalabgabenordnung wurde mit sechs Gegenstimmen beschlossen. Ebenfalls mit sechs Gegenstimmen erfolgte der Beschluss der Wassergebührenverordnung. "Diese Tarifanpassungen werden von der Gemeindeverordnung vorgeschrieben. Daher müssen wir zum Teil die Gebühren anpassen", berichtete Meixner und ergänzte: "Die Gebühren und Abgaben sind kostendeckend zu tragen." Da die Anlagen für die Trinkwasserversorgung teilweise älter als 40 Jahre sind, müssen kostenintensive Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. "Der Wasserzins steigt daher auf 1,70 Euro je Kubikmeter", so Meixner. Vizebürgermeister Walter Gaich von der VP-Fraktion sieht in der Gebühren- und Steuererhöhung eine zusätzliche Belastung für die Bevölkerung. "Damit soll das Budget saniert werden. Das ist ideenlos und fahrlässig gegenüber unserer Jugend und gegenüber der Zukunft unserer Stadt", betont Gaich.








