Wenn das Mikroskop zum Weihnachtswunsch wird
Pflanzen aus Afrika, Asien, Europa und Amerika. Alexandra konnte einen Tag lang mit Flora-Experten forschen.
1 / 13
Wolfgang Wetschnig, Professor für Pflanzenwissenschaft an der Uni Graz, wirkt vorsichtig: "Wenn dich das Mikroskop langweilt, sag es mir einfach. Dann machen wir etwas anderes." Alexandra Grabner, achtjährige Pflanzennärrin aus Voitsberg, erwidert rasch: "Das Mikroskop? So etwas wünsche ich mir zu Weihnachten." Ein Lächeln auf des Professors Lippen. Das botanische Eis ist geschmolzen.
Fleischfressende Pflanzen aus Nordamerika, Kakteen aus Südamerika und Orchideen aus Südostasien. Das Team des Botanischen Gartens in Graz um Wolfgang Wetschnig, Ursula Prosch und Michael Pinter muss sämtliche Finessen der Flora auspacken, um Alexandra Grabner beeindrucken zu können. Botanikerin will die Achtjährige eines Tages werden, auf ihrem Wunschzettel an die Kleine Zeitung stand, dass sie sich einmal mit "echten" Pflanzen-Forschern treffen will. Begeistert vom grünen Daumen des Nachwuchses witterten beim Treffen auch die Wissenschaftler ihre Chance. Jung-Botaniker sind nämlich eine besonders begehrte Spezies.











