Eine gesunde Mischung von Jung und Alt
Die Bläsergruppe der Bergkapelle Hödlgrube Zangtal musiziert bei der Barbarafeier in Voitsberg.
W ie in vielen anderen Blasmusikkapellen wird auch in der Bergkapelle Hödlgrube Zangtal das Spiel in kleinen Gruppen gepflegt. Meist beginnt es damit, dass man nach "offiziellen" Auftritten noch ein wenig zusammensitzt und in geselliger Runde einige Stückln spielt.
Die Bläsergruppe der Bergkapelle spielt in folgender Besetzung: Gabriel Müller und Daniel Müller (Flügelhorn), Christian Rath (Tenorhorn), Hans Oswald (Bariton und Steirische Harmonika) und Heinz Janesch (Bass). Die fünf Musiker sind eine gute Mischung zwischen Alt und Jung und ein Beweis dafür, wie sehr das Musizieren verbindet und jung erhält. Offiziell als eigene Bläsergruppe treten die Musikanten seit sechs Jahren auf. "Gespielt wird, wenn man uns braucht und wir gerufen werden", lächelt Obmann Janesch.
Anlässe gibt es zahlreiche - ob es kirchliche Veranstaltungen wie Messfeiern oder Umzüge sind oder Ehrungen, Gratulationen, Geburtstagsfeiern, aber auch Begräbnisse. "Da viele unserer Mitglieder berufstätig sind, ist es nicht immer möglich, bei jedem Anlass in voller Besetzung aufzumarschieren", berichtet der Obmann und ergänzt: "Da springt eben unsere Bläsergruppe ein." Das heißt nicht, dass nur immer streng das Quintett antritt. Wenn es passt, vor allem bei fröhlichen Anlässen, kann es schon sein, dass der eine oder andere Musikerkollege zusätzlich mit von der Partie ist. Vielfältig wie die Auftritte ist auch das Repertoire des Quintetts: Es reicht vom schwungvollen Marsch über "landlerische" Weisen, die flotte Polka, den klassischen Walzer bis hin zum "Boarischen".
Ihren nächsten Auftritt hat die Bergkapelle Hödlgrube Zangtal am Samstag, dem 4. Dezember, bei der Barbarafeier in der Stadtgemeinde Voitsberg. Um 15.45 Uhr ist Treffpunkt bei den Stadtsälen, um 16.15 Uhr erfolgt der Fackelzug über den Hauptplatz zur Barbaramesse in die St. Josefskirche. "Und im Anschluss daran kann es schon sein, dass unsere Bläsergruppe beim gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Slabnik zu den Instrumenten greift." KARL MAYER







