Der Polizei auf die Finger geschaut
Im Rahmen der Aktion "Bleib sauber - Jugend OK" durften Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschulen Voitsberg und Bärnbach die Polizeiinspektion Voitsberg besuchen.

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Wie wird man eigentlich Polizist? Staunende Gesichter und neugierige Fragen waren in der Polizeiinspektion Voitsberg zu beobachten: Im Rahmen des Aktionsmonats "Bleib sauber - Jugend OK" hatten 22 Schüler der Neuen Mittelschulen Voitsberg und Bärnbach die Möglichkeit, das Arbeitsfeld der Polizei genauer unter die Lupe zu nehmen.
"Seit dem Vorjahr laden wir die Klassensprecher und deren Stellvertreter der dritten und vierten Klassen ein, um ihnen die Möglichkeit zu geben, die Polizei kennenzulernen", berichtet Helmut Zöhrer vom Bezirkspolizeikommando Voitsberg. Diese Gelegenheit ließen sich die 13- und 14-jährigen Schüler nicht nehmen und so besichtigten sie gemeinsam mit Chefinspektor Severin Liebmann die gesamte Polizeiinspektion. Dabei wurde unter anderem bei einem Schüler auch ein Alkomat-Test durchgeführt, der mit 0,0 Promille gut ausging. Auch die Laserpistole zur Geschwindigkeitsmessung erntete interessierte Blicke.
Im Anschluss stand eine Besichtigung der Verwahrungsräume auf dem Programm: "Ist hier oft jemand eingesperrt?", wollten die Schüler wissen, die sich kurz darauf selbst hinter Gittern wiederfanden. Großes Interesse brachten die Jugendlichen auch der kriminaltechnischen Arbeit der Polizei entgegen: Sie konnten beim Sichtbarmachen von Fingerabdrücken auf einer Flasche zusehen, schwarze Finger bekam ein Schüler hingegen beim Abnehmen von Fingerabdrücken.
Von Helmuth Weissenberger wurden die jungen Besucher über Ausgehzeiten, Alkoholkonsum, Rauchen, aber auch über Diebstahl, Körperverletzung und die Strafen für die verschiedenen Delikte informiert. "Was wie eine lustige Mutprobe ausschaut, kann schon eine Gesetzesverletzung sein. Wenn ihr zum Beispiel zu Halloween Eier an eine Hauswand werft", führte Weissenberger als Beispiel an.
Konsequenzen
"Das kann schlimme Konsequenzen für euch haben, wenn ihr eine Lehrstelle oder eine Arbeit sucht oder den Führerschein haben wollt", verdeutlichte Liebmann.
Für die abschließende Fragerunde hatten die Jugendlichen noch immer einige Punkte parat, über die sie genauer Bescheid wissen wollten. "Wie schnell darf man eigentlich mit Blaulicht in der Stadt fahren?", oder "Wenn man den Notruf anruft, kann man dann die Nummer zurückverfolgen?", wollten sie wissen.
"Unser Ziel, Verständnis für die Arbeit der Polizei zu vermitteln, haben wir erreicht", bilanzierte Zöhrer. Darüber hinaus folgt noch eine informative Schülerversammlung, an der 220 Schüler teilnehmen werden.









