Mörth zauberte in der Schlammschlacht
Heimsieg für Jürgen Mörth beim Heimrennen in Voitsberg/Lobming. Buggy-Meistertitel möglich.
AUTOCROSS. Was für ein Renntag für Jürgen Mörth - beim Lauf zur Autocross-Staatsmeisterschaft in Voitsberg/Lobming zauberte der Hausherr und hat nach dem Sieg auch wieder Chancen auf den Meistertitel. Der 22-Jährige dominierte nach Belieben. In der Qualifikation legte er die beste Zeit hin, in Vorlauf, Halbfinale und Finale war er nicht zu biegen. Trotz der schweren Bedingungen nach den massiven Regenfällen agierte Jürgen Mörth in seinem Hayabusa-Buggy fehlerfrei.
Nun rangiert der Weststeirer in seiner ersten vollen Saison vor dem letzten Rennen vier Punkte hinter Leader Hannes Hochegger.
Der zweite Staatsmeisterschaftslauf in Voitsberg/Lobming in dieser Saison war trotz Verschiebung und abermals schlechtem Wetter ein guter Erfolg für Veranstalter Bernhard Mörth: "Aufgrund des schlechten Wetters waren weniger Zuseher als gewohnt am Streckenrand. Wir sind dennoch sehr zufrieden." Insgesamt waren 59 Fahrer in sieben Klassen am Start. Schwere Unfälle gab es keine. "Die Umstände waren nicht einfach. Der Regen machte das Rennen zu einer echten Schlammschlacht", sagt Bernhard Mörth.
Aber nach dem Rennen ist vor der Titelentscheidung. Schon am Wochenende machen sich Vater und Sohn mit der fünfköpfigen Mechanikercrew auf den Weg zum Saisonfinale nach Hollabrunn. "Wenn Jürgen gewinnt, darf Hochegger Dritter werden und Jürgen hat den Titel in der Tasche." Auch bei Punktegleichheit würde die Medaille an Mörth gehen - er hat mehr Saisonsiege (5) auf dem Konto. GEORG MICHL









