Großräumige Umleitung
Im Zentrum von Bärnbach müssen sich Verkehrsteilnehmer momentan in Geduld üben: Der Kreisverkehr auf dem Hauptplatz wird saniert.
Im August wird mit den bereits überfälligen Sanierungsarbeiten im Bereich des Kreisverkehrs auf dem Hauptplatz Bärnbach begonnen", informierte Bürgermeister Max Kienzer die Bewohner seiner Stadt. Und pünktlich wurde mit den Bauarbeiten gestartet.
"Im gesamten Bereich des Kreisverkehrs bis zu den Fußgängerübergängen wird der Asphalt abgetragen und künftig durch eine Betonschicht ersetzt", berichtet Wolfgang Bregar von der Stadtgemeinde. Beton deshalb, weil dessen Haltbarkeit etwa zwanzigmal höher als jene von Asphalt ist. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde der Straßenbelag durch den starken LKW-Verkehr aus dem oberen Kainachtal, von wo nicht nur große Mengen an Holz geliefert werden, sondern auch der dort gewonnene Marmor abtransportiert wird. "Weil die schweren Fahrzeuge aus Richtung Afling kommend, im Bereich der Bushaltestelle abbremsen müssen, wird dieser Teilbereich besonders stark abgenutzt. Deshalb wird auch auf diesem halbseitigen Fahrstreifen eine Betonschicht aufgetragen", so Bregar.
Geschätzte Kosten der Sanierung des 15 Jahre alten Kreisverkehrs: 150.000 Euro. "Sämtliche Arbeiten werden durch das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung 18B, durchgeführt beziehungsweise beauftragt", betont Bürgermeister Kienzer. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis 14. September dauern, in dieser Zeit kommt es im Bereich des Kreisverkehrs zu Behinderungen und Umleitungen. Bis 22. August ist die Abbiegespur in Richtung Köflach/Piber gesperrt. Für Pkw gibt es eine Ausweichmöglichkeit über die Flurgasse und Hl. Berggasse.
Im Anschluss daran wird bis 14. September die Abbiegespur in die Voitsberger Straße nicht zur Verfügung stehen. Die Umleitung für Pkw erfolgt über die Mitterdorfer Straße. Der Lkw-Verkehr wird für die Zeit der Sperren in beide Richtungen großräumig über die Spange Rosental umgeleitet.
"Wir bitten um Verständnis, dass es durch diese Baumaßnahmen zu Wartezeiten kommen kann", appelliert Bürgermeister Kienzer an die Verkehrsteilnehmer.








