Umweltsenat ist am Ball
Heute findet in Wien eine Verhandlung über das Voitsberger Kraftwerk statt: Es geht um die Frage der Umweltverträglichkeitsprüfung.
Heute Nachmittag findet beim Umweltsenat in Wien eine mündliche Verhandlung statt, bei der es darum geht, ob für die Umrüstung des Voitsberger Kraftwerkes eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist, oder nicht", schildert der Voitsberger VP-Vizebürgermeister Walter Gaich. Eingeladen wurden Vertreter der Gemeinden Voitsberg und Bärnbach sowie der BH Voitsberg, die bekanntlich Einwendungen gegen den Bescheid des Landes - keine UVP - vorgebracht haben.
Ebenfalls persönlich dabei sind Krista und Günther Zalar aus Voitsberg und Mario Hirschböck aus Bärnbach, weil sie ebenfalls Einspruch gemacht haben. "Es hat vom Land geheißen, dass Privatpersonen keine Möglichkeit dazu haben, diese Drei haben es dennoch probiert und wurden eingeladen", so Gaich, der die Familie Zalar nach Wien begleitet und als Zuhörer bei der Verhandlung dabei sein wird. Gaich rechnet heute aber noch nicht mit einer konkreten Entscheidung.
Wie Georg Kürzl vom Verein "Zukunft Voitsberg" in einer Aussendung schreibt, wird am 2. August der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl auf die Auswirkungen beim Feinstaub hingewiesen, falls das Voitsberger Kraftwerk mit Steinkohle in Betrieb genommen wird. Zudem soll es Ende Juli, Anfang August einen Termin mit Geschäftsführer Alfred Weinberger von der A-Tec geben. "Uns steht mit größter Wahrscheinlichkeit noch ein harter Kampf bevor, um das Wahnsinnsprojekt zu stoppen", meint Kürzl. Interessant: In einem Interview soll Kovats gedroht haben, das Kraftwerk in den Oman zu verlegen.








