Voitsberg ist zum Siegen verdammt
Voitsberg empfängt heute im letzten Heimspiel der Saison Tabellenschlusslicht Bad Aussee.
REGIONALLIGA. Voitsberg-Trainer Hans Kießner spricht vor dem heutigen Duell gegen den Prügelknaben der Liga, Bad Aussee, (19 Uhr, Hans-Blümel-Stadion) von einem glatten Pflichtsieg. Nur allzu verständlich, denn das souveräne Tabellenschlusslicht hat nach 28 Partien gerade einmal vier Zähler am Konto und weist ein negatives Torverhältnis von 102 auf. "Gegen Bad Aussee kann man sich im Grunde nur blamieren, wenn man nicht voll punktet. Deswegen sind wir zum Siegen verdammt", erklärt Kießner schmunzelnd.
Außerdem wollen Kapitän Walther Eccher, Hannes Toth und Kollegen die letzte Niederlage, 0:3 gegen St. Florian, wieder ausmerzen. "In diesem Match ist alles gegen uns gelaufen. Wir haben vorne eine 100-prozentige nicht rein gemacht und im Gegenzug ein Tor kassiert. Und in dieser Tonart ist es weitergegangen", blickt Kießner zurück.
Zwei Runden vor Meisterschaftsende steht trotzdem fest, dass der ASK auch in der kommenden Saison in der Regionalliga zu sehen sein wird. Der Abstieg ist nun auch im "worst case" (zwei Niederlagen) nicht mehr möglich. Langsam beginnt in Voitsberg die Weichenstellung für die Zukunft.
In der kommenden Woche soll der "Finanzplan" stehen, danach sind Gespräche mit dem Kader geplant. Einen Abgang könnte es dennoch geben. Torhüter Daniel Triebl wurde zuletzt vom KSV beobachtet und ist ein heißer Kandidat bei der Gregoritsch-Elf. J. PAURITSCH









