Pkw-Lenker übersah Zug: Waggon gerammt
Ein 22-Jähriger dürfte Sonntagvormittag in Voitsberg das Rotlicht auf einem unbeschrankten Bahnübergang übersehen haben. Der Rosentaler hatte unglaubliches Glück, er kam mit Prellungen davon.

Foto © FEUERWEHR VOITSBERG Feuerwehr und Polizei bargen den zertrümmerten Polo
VOITSBERG. "Er hat wohl tausend Schutzengel gehabt", ist ein Beamter der Polizeiinspektion Voitsberg überzeugt. Denn obwohl der 22-jährige Rosentaler mit seinem Pkw gegen einen Triebwagen der GKB prallte und zur Seite geschleudert wurde, stieg der junge Mann nahezu unverletzt aus dem Autowrack aus.
Zu dem spektakulären Unfall war es gestern Mittag an der Kreuzung Bahnhofstraße-Kowaldstraße in Voitsberg gekommen. Die Kreuzung ist unbeschrankt, aber mittels Rotlicht gesichert - und genau dieses dürfte Rafael S. übersehen haben, als er den Bahnübergang in Richtung Kowaldstraße überqueren wollte.
Im selben Moment fuhr ein aus Köflach kommender Personenzug in den Bahnhofsbereich ein. "Der Pkw-Lenker hatte Glück, dass er nicht frontal vom Zug erfasst wurde, sondern seitlich gegen den Triebwagen prallte", so einer der Beamten. So wurde sein VW Polo nicht von den Puffern mitgerissen, sondern zur Seite geschleudert.
Rafael S. wurde mit der Rettung ins LKH Voitsberg eingeliefert, er dürfte jedoch mit Prellungen mehr als glimpflich davongekommen sein. Im Personenzug wurde übrigens keiner der Fahrgäste verletzt.








