Für St. Andrä ist bereits an der Mittellinie Endstation
REGIONALLIGA. Da bemüht selbst Voitsberg-Trainer Hans Kießner eine oft gehörte Redewendung "In diesem Spiel haben wir nichts zu verlieren." Da Kießner allerdings nicht zu der Trainersparte Phrasendrescher gehört folgt er mit einem: "Aber wir haben das schon oft bewiesen, dass wir gegen die Großen sehr gut spielen und überraschen können." Zu den Großen darf man den heutigen Gegner, St. Andrä, ruhig zählen. Das 1:1 gegen Allerheiligen in der letzten Runde und das resultierende Abrutschen auf den zweiten Tabellenplatz, macht die Lavanttaler besonders heiß.
Kießners Taktik ist klar: Das Spiel mit einer massiven Abwehr lang offen halten. Der erste "Abwehrriegel" wird ab der Mittellinie dichtmachen. "Wir dürfen ihnen keinen Platz in unserer Hälfte lassen." Dass die Viererkette der Weststeirer nicht zu den jüngsten zählt, soll "mit der Routine kompensiert werden. Auf Laufduelle dürfen wir es aber nicht ankommen lassen. Das Tempo von St. Andrä werden wir schon vorher aus dem Spiel nehmen." Und weil es sich bewährt hat, wird Gerald Strafner wieder in der Viererkette seine Position einnehmen.
Nicht dabei ist Martin Hiden, der nach seiner fünften Gelben gesperrt ist. Als Ersatz stehen Markus Pehsl und Emanuel Klug Gewehr bei Fuß - ein Luxusproblem, wie Kießner schmunzelnd eingesteht. Der Rest der Mannschaft ist fit. GEORG MICHL








