Farbwechsel auf friedliche Weise
Mit Siegfried Steurer von der ÖVP bekam das Bergdorf Salla einen neuen Bürgermeister.
SALLA. Salla hat seit Kurzem einen neuen Bürgermeister und zudem einen weiblich dominierten Gemeindevorstand. Nachdem bei der Gemeinderatswahl am 21. März die ÖVP im Bergdorf Salla die absolute Stimmenmehrheit und fünf Mandate erreicht hatte, stellt sie mit Siegfried Steurer den neuen Ortschef. Die ehemalige Bürgermeisterpartei FPÖ verlor ein Mandat und hält nur noch bei drei Sitzen im Gemeindeparlament.
Die SPÖ, bisheriger Bündnispartner der Freiheitlichen, sackte auf einen Stimmenanteil von 11,93 Prozentpunkten ab, konnte ihr bisher einziges Mandat jedoch verteidigen.
Bei der konstituierenden Sitzung des Sallegger Gemeinderates wurden Siegfried Steurer ebenso wie seine Vizebürgermeisterin Marlene Puffing (beide ÖVP) mit acht Stimmen gewählt. Sabine Birnhuber von der FPÖ erhielt bei ihrer Kür zur Gemeindekassiererin das Vertrauen aller neun Gemeinderäte ausgesprochen. Die vielen Zaungäste, die zur Bürgermeisterwahl und Angelobung gekommen waren, wurden Zeugen, wie harmonisch und zum Wohle der Gemeinschaft ein "Farbwechsel" vollzogen werden kann. Altbürgermeister Johann Haller von der FPÖ war nicht nur als Ehrengast dabei, er gratulierte auch allen Mandataren mit Handschlag zu ihrer Wahl.
Zukunft
Der neue Bürgermeister Siegfried Steurer zeigte eine Reihe von Perspektiven für Salla auf. "Wir müssen nur mutig sein und den richtigen Weg in die Zukunft beschreiten", meinte das Gemeindeoberhaupt in der Antrittsrede zuversichtlich, "auch wenn die Zeiten härter werden, die wirtschaftliche Lage schwieriger wird, behaupte ich: Salla hat Zukunft".
Der Voitsberger Bezirkshauptmann Hannes Peißl dankte den Gemeinderatsmitgliedern "für ihr heutzutage nicht mehr selbstverständliches Engagement" und nahm die Angelobung des Bürgermeisters und seiner Stellvertreterin vor.







