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    Zuletzt aktualisiert: 16.04.2010 um 14:06 Uhr

    Geisterfahrer-Unfall auf A 2: Lenker war sofort tot

    In selbstmörderischer Absicht raste gestern früh ein 28-jähriger Lenker auf der A 2 in einen Lkw und starb. Für den steirischen Fernfahrer war das bereits der dritte Geisterfahrerunfall.

    Der 24-Jährige war auf der Stelle tot

    Foto © FF LigistDer 24-Jährige war auf der Stelle tot

    Er steht mit seinem orangefarbenen Opel Corsa auf dem Pannenstreifen. Entgegen der Fahrtrichtung. Mit laufendem Motor und eingeschaltetem Fernlicht. Er wartet offenbar nur auf ein geeignetes Fahrzeug: Als ein fünfachsiger Lkw-Zug in seinem Blickfeld auftaucht, steigt der 28-jährige Harald P. aus Pörtschach (Bezirk Klagenfurt-Land) plötzlich aufs Gas.

    Es ist 5 Uhr früh. Und der Tatort die Südautobahn im Gemeindegebiet Mooskirchen, Fahrtrichtung Kärnten.

    Auf der zweiten Spur rast der Geisterfahrer dem Lastwagen, der von einem 42-jährigen Oststeirer gelenkt wird, entgegen. Und verreißt wenige Meter vor dem Schwerfahrzeug nach links, direkt auf den Sattelzug zu. "Der Lkw-Lenker hat noch zu bremsen versucht, ist rechts gegen die Leitschiene gekracht und dann quer über die komplette Fahrbahn zum Stillstand gekommen", schildert ein Beamter der Autobahnpolizei Unterwald.

    Trotz des Ausweichversuches prallen die Fahrzeuge auf den Fahrerseiten zusammen. Der Motorblock des Kleinwagens wird durch die Wucht des Aufpralles herausgerissen und mehrere Meter weit geschleudert. Der Kärntner, der im völlig deformierten Auto eingeklemmt wird, hat keine Überlebenschance. Er kann von den Feuerwehren Steinberg und Ligist nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Unverletzt, aber mit einem Schock übersteht der Steirer den Unfall.

    Dritter Geisterfahrerunfall

    Für den 42-jährigen Berufskraftfahrer ein traumatisches Erlebnis, das er bereits kennt. Die gestrige Tragödie war bereits die dritte Kollision mit einem Geisterfahrer für den Mitarbeiter einer Spedition aus dem Bezirk Weiz.

    Erst nach und nach gelingt es den Einsatzkräften, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Da im Herzogbergtunnel kein Alarm ausgelöst wurde, vermuten die Ermittler, dass der 28-Jährige in Fahrtrichtung Klagenfurt richtig auf die Autobahn aufgefahren ist und in einer Betriebsumkehr gewendet hat. Dort dürfte er in selbstmörderischer Absicht auf ein geeignetes Fahrzeug für die Kollision gewartet haben.

    Da vom Auto des Getöteten keine Bremsspuren gefunden wurden, verdichteten sich die Hinweise auf Suizid. Außerdem gab die Mutter des Kärntners zu Protokoll, dass sich ihr Sohn gestern früh, als er gegen ein Uhr das Haus verlassen hatte, förmlicher als sonst verabschiedet habe.

    Mehr als fünf Stunden lang blieb die A 2 zwischen Mooskirchen und Modriach gesperrt. Auf der Umleitung durch Voitsberg kam es im Frühverkehr deshalb zu Staus mit langen Wartezeiten.


    Kommentar

    BEATE PICHLEROpfer und Täter von BEATE PICHLER

    Fakten

    Immer wieder entpuppen sich Verkehrsunfälle als Mordanschläge. Auch bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw zwischen Fehring und Jennersdorf am 11. November 2008 handelte es sich um Mord und Selbstmord. Der 26-jährige Wolfgang S. hatte einen 43-jährigen Steirer mit in den Tod gerissen.

    In Graz musste am 27. Jänner 2002 eine 49-jährige Frau sterben, weil der 29-jährige Horst M. mit seinem Pkw in selbstmörderischer Absicht gegen das Auto der Frau fuhr. M. wurde wegen Mordes zu acht Jahren Gefängnis verurteilt.

    Das Urteil wurde wieder aufgehoben. M. bekam wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen drei Jahre Haft.

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