Viele Briefe an das Land
"Zukunft Voitsberg-Mitglieder" wenden sich an die zuständigen Beamten: Entscheidung über das Kraftwerk fällt noch im heurigen Jahr.

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Die "Schlagzahl" erhöht wurde kürzlich von den Verantwortlichen des Verein "Zukunft-Voitsberg": Mitglieder und Sympathisanten wurden per Mail aufgefordert, ihre Bedenken schriftlich an die zuständigen Beamten im Land zu richten, die die Entscheidung treffen werden, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Kraftwerk Voitsberg notwendig ist oder nicht.
"Wir hören aus verschiedenen Kreisen immer öfter, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung abgelehnt wird - und das zu einem Zeitpunkt, an dem das Verfahren noch läuft. Natürlich drängt sich uns der Verdacht auf, dass von Beginn an geplant war, keine UVP durchzuführen und der Feststellungsanstrag nur ein Ablenkungsmanöver war", so ein Auszug aus dem Mail.
"In den vergangenen Tagen bekamen wir viele Stellungnahmen ähnlicher Art. Wir werden darauf Bedacht nehmen, auch wenn es keine Parteienstellung gibt", versichert Hofrat Werner Fischer von der Fachabteilung 13 a. Zur anstehenden Entscheidung meint Fischer: "Wir sind in der Endphase des Verfahrens, die Entscheidung wird noch im heurigen Jahr fallen." Details kann er im Hinblick auf das laufende Verfahren verständlicherweise nicht bekannt geben.
"Der Bescheid wird anschließend in der Stadtgemeinde Voitsberg aufgelegt und im Internet veröffentlicht. Jeder kann Einsicht nehmen", so Fischer. Dagegen berufen können die Projektwerber - also die Firma A-Tec -, die Antragsteller (Stadt Voitsberg, die Standortgemeinde (auch Voitsberg), die Umweltanwältin und die BH Voitsberg.








