Hans Kießner im Interview
Hans Kießner, Trainer des ASK Voitsberg über Minimalziel, Herbstmeistertitel und Tabellensituation.

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Herr Kießner, Sie haben das Minimalziel des Vorstandes, 20 Punkte, nicht erreicht. Befinden Sie sich deswegen auf dem Schleuderstuhl und wie fällt Ihr Resümee aus?HANS KIESSNER: Nein, überhaupt nicht. Das Schöne in Voitsberg ist, dass man hier in Ruhe arbeiten kann. Niemand verfällt sofort in Hysterie. Den Herbstdurchgang haben wir eigentlich erst in den letzten vier Runden so halbwegs gerettet. Trotzdem kann man nicht zufrieden sein.
Im Vorjahr ist man am Herbstmeistertitel knapp vorbeigeschrammt. Warum dieser leistungsmäßige Abfall?KIESSNER: Wir mussten aus budgetären Gründen den Kader verändern und unsere gefährlichsten Torjäger abgeben. Und wie man gesehen hat, konnten wir diese ehemaligen Mannschaftsstützen eben nicht so einfach ersetzen.
Ein kurzer Blick auf das Torverhältnis (18:23) genügt, um die Schwachstelle des ASKs auszumachen. Wird es im Winter Veränderungen geben?KIESSNER: Unsere Tabellensituation ist ernst (Anm. 13. Rang). Niemand im Verein unterschätzt die Lage und wir wollen auf keinen Fall ein neuerliches Abstiegsszenarium. Auf jeden Fall muss in der Offensive etwas passieren. Ein neuer Stürmer würde uns sicher gut tun. Es gibt bereits Kontakte, aber noch keine konkreten Gespräche.
Es könnte im Winter aber auch Abgänge geben. Angeblich hat der ASK Köflach seine Fühler nach Werner Zoisl ausgestreckt. Was ist an diesem Gerücht dran?KIESSNER: Das höre ich nicht zum ersten Mal, aber auch hier gibt es noch keine konkreten Gespräche. Ganz billig geben wir Werner bestimmt nicht her.








