Rauchender Schlot vor dem Rathaus
Greenpeace und "Zukunft Voitsberg" bei einer Kundgebung gegen den Kraftwerksumbau.

Foto © Andrea KratzerAktionismus in Voitsberg gegen geplantes Kohlekraftwerk
Wir wollen die Inbetriebnahme dieses Kraftwerkes unbedingt verhindern und werden noch öfter hierher kommen", betonte Jurrien Westerhof von Greenpeace bei einer Kundgebung gegenüber dem Voitsberger Rathaus. Mitglieder des Vereins "Zukunft Voitsberg" und der Umweltorganisation protestierten um einen rauchenden Kraftwerksschlot - "nur Theaterrauch, wirkt sich nicht auf die Luftgüte aus" - gegen die Pläne von Mirko Kovats, das Kraftwerk auf den Betrieb mit Steinkohle umzurüsten. "Es kommen Wahlen, die SPÖ muss aufpassen, sie spielt mit dem Feuer", meinte Westerhof in Richtung Bürgermeister Ernst Meixner, der dem Projekt positiv gegenübersteht, weil er sich davon 200 Arbeitsplätze verspricht. Meixner war am Donnertag bei einem Auswärtstermin. "Heute und bei unseren nächsten Besuchen werden wir dort, wo Kinder in die Schule gehen und Leute wohnen, Feinstaub-Messungen durchführen", sagte Westerhof. Nicht alle zeigten Verständnis für die mehrstündige Aktion: "Die gehören in die Luft gesprengt", so ein erboster Passant.








