Brösl, der nicht pragmatisierte Schlosshund
Prominente Tierliebhaber aus dem Bezirk Voitsberg verraten, welche Haustiere Wohnung und Hof mit ihnen teilen und warum ihnen ihre Lieblinge wie Hund und Katz' so ans Herz gewachsen sind.

Foto © KK"Flöte" mit der Tochter des Ehepaares Prehal
Anlässlich des heutigen Welttierschutztages haben wir prominenten Voitsbergern auf den "Zahn" gefühlt, wer auf den Hund gekommen ist, oder wer sich zum Untertanen von vierbeinigen Samtpfotern macht. "Wir leben mit zwei Katzendamen zusammen, die unsere Lieblinge sind. Bei Charla dachten wir zuerst, dass sie ein Männchen ist und Miss Daisy kommt aus Eibiswald", lässt sich der Musiker, Humorist und Voitsberger Gemeinderat Werner "Blumi" Blumauer in die tierischen Karten blicken. "Unsere Katzen sind die Chefs im Haus, auf die wir aber nicht verzichten wollen. Ich mag sie, weil sie so eigenständig sind. Irgendwie wie Frauen", schmunzelt Blumauer über seine Schmusetiger.
"Flöte", eine Straßenmischung, verbrachte sein ganzes Hundeleben beim Künstler-Ehepaar Renate und Fritz Prehal vom Werkhaus Kainach. "Momentan haben wir nur Haustiere aus Glas. Nachdem unser Hund nach 13 Jahren verendet ist, wollten wir keinen anderen mehr haben. Durch unsere Arbeit haben wir weniger Zeit für Vierbeiner", trauert Fritz Prehal dem treuen Liebling nach. "Er ist noch nicht pragmatisiert, gilt aber als der Piberer Schlosshund", beschreibt Gestütsleiter Max Dobretsberger Bulldogge "Brösl", dem Sohn von Mutter "Krüml". "In meiner Familie haben wir drei französische Bulldogen, einen Kater, sieben Pferde, Hasen und Meerschweinchen", zählt Dobretsberger seinen "Privatzoo" auf. Als Veterinär braucht er sich auch keine Sorgen um mögliche Tierarztkosten zu machen.
Noch exotischer geht es im Haushalt von Obergestütsmeister Leopold Weiss zu: "Wir haben ein Aquarium mit Goldfischen und Karpfen sowie ein Biotop mit Schildkröten. Unseren Kater sehe ich nur zwei Mal am Tag. Wenn ich weggehe, kommt er, und wenn ich heimkehre, zieht er wieder los." Landesrätin Elisabeth Grossmann wird seit 17 Jahren von ihrem "Romeo" beschützt, der ein Spielkamerad für ihre Söhne war. "Leider ist er schon gebrechlich."








