Mitt 25-Tonnen-Maschine in den Wald gestürzt
Forstarbeiter erlitt bei Unfall am Fuße des Gaberl lebensgefährliche Verletzungen.

Foto © APAErst eine halbe Stunde nachd em Unfall wurde der Mann gefunden
Montagfrüh war ein 60-jähriger Forstarbeiter aus dem Bezirk Deutschlandsberg mit einer 25 Tonnen schweren Holzverarbeitungsmaschine auf der abschüssigen Forststraße in einem Waldstück bergabwärts unterwegs. Dabei wurde der Forstarbeiter vermutlich von der Morgensonne geblendet und kam dadurch von der Fahrbahn ab. In der Folge stürzte das tonnenschwere Fahrzeug 20 Meter ab. Dem Lenker gelang es noch aus dem Führerhaus springen. Er wurde jedoch vom Fahrzeug erfasst, zu Boden geschleudert und blieb mit lebensgefährlichen Verletzungen liegen.
Erst eine halbe Stunde später wurde er von seinem 39-jährigen Arbeitskollegen und Schwiegersohn aufgefunden, der sofort die Rettungskräfte verständigte und Erste Hilfe leistete.
Zuerst musste der Verletzte mit einem Traktor und einer Seilwinde aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der 60-jährige vom Rettungshubschrauber mit schweren Kopfverletzungen, einem Schädel-, einen Wirbel- und einen Schulterbruch ins UKH Graz überstellt und stationär aufgenommen. Die Verletzungen des Mannes sind laut Ärzten lebensgefährlich.









