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    Zuletzt aktualisiert: 11.09.2009 um 17:21 UhrKommentare

    Wenn die Käfer in die Falle gehen

    Der Kampf gegen den Borkenkäfer ist ein Wettlauf mit der Zeit. Je früher ein befallener Baum entfernt wird, desto besser. Im Bezirk Voitsberg treffen Waldbesitzer verschiedenste Maßnahmen.

    Foto © APA/Sujet

    Die Situation ist angespannt", so schildert Christoph Freytag, Leiter der Bezirksforstinspektion in Voitsberg, den Kampf gegen den Borkenkäfer. Aufgrund des für den Schädling günstigen Wetters konnte sich dieser heuer besonders stark vermehren. "Da wir schon im März verhältnismäßig warme Temperaturen hatten, ist der Käfer früh ausgeflogen", erklärt Freytag. In tieferen Lagen gibt es heuer daher vier Generationen. Richtung Bergwald kommt man auf zwei bis drei. Im Winter zeigt sich das Insekt als hartnäckig, bis zu minus 20 Grad überlebt es problemlos.

    Das viele Schadholz nach Sturmtief Paula konnte bereits zum Großteil aufgearbeitet werden. "Dennoch haben sich neue Käfernester gebildet. Vor allen dort, wo einzelne Bäume durch ,Paula' kaputt wurden, ist die Gefahr eine Befalls groß", so Freytag. Denn bei größeren Schadflächen konnte mit dem Holz auch der Käfer aus dem Wald transportiert werden. "In schwer zugänglichen Lagen wie Steilhängen, wurden noch nicht alle Käferbäume entfernt", schildert Freytag die Probleme. So wurde im Juli zum Beispiel die Hilfe eines speziellen Helikopters angefordert, der befallene Bäume vom Zigöllerkogel in Köflach holte. Ein teurer Einsatz, der sich im Kampf gegen den unliebsamen Schädling aber auszahlt. Als weitere Maßnahme gegen den Borkenkäfer werden im Bezirk verschiedene fallen errichtet. Einige Waldbesitzer schlägern extra einen Baum den sie dann liegen lassen. Auf diese Weise soll das Insekt angelockt werden. Natürlich muss diese Falle wöchentlich kontrolliert werden", betont Freytag. Ist der Baum befallen , muss er entastet und entrindet werden. "Anschließend sollte die Rinde, in der sich der Schädling befindet, verbrannt werden", ergänzt Freytag. Auch die sogenannte Prügelfalle wird eingesetzt. "Dabei wird ein Lockmittel verwendet, die Käfer kommen schließlich durch ein Gift zu Tode", weiß Freytag, der unterstreicht, dass eine saubere Waldwirtschaft noch immer das beste Mittel im Kampf gegen den Borkenkäfer ist.

    Die Holzpreise haben sich inzwischen eingependelt. "Der Preis bei den Klassen A, B und C liegt bei rund 75 Euro pro Festmeter. Wird ein befallener Baum rechtzeitig entfernt, kann auch dieser noch als Bauholz verwendet werden. Denn der Käfer befindet sich nur in der Rinde", weiß Freytag.

    CHRISTIANE FRÜHWIRTH

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