Truck Trial: Talentprobe unter schwierigsten Bedingungen
Der Truck-Trial-EM-Lauf im Zangtal entwickelte sich zur Bewährungsprobe für die Veranstalter und die jungen Lokalmatadore.

Foto © Privat/Archiv
Bereits die Wettervorhersagen für das vergangene Truck-Trial-Wochenende im Voitsberger Zangtal ließen nichts Gutes erahnen. Und schließlich kam es fast noch schlimmer als befürchtet. Die Veranstalter vom fünften EM-Lauf in dieser Saison, die OVS in Zusammenarbeit mit dem Team Erdbau Koren, hatten vor allem am Samstag Riesen-Pech.
Der starke Regen verwandelte das Braunkohletagbau-Gelände zu einer reinen Schlammgrube. Aus Sicherheitsgründen durften nur mehr die größten Trucks (Klasse S4 und S5) in die Sektionen einfahren und ihr Glück versuchen. "Das war vielleicht ein Chaos", hadert Mitorganisatorin Brigitte Koren, "man kann wirklich sagen, dass uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Schade um die Arbeit und schade um diese tolle Veranstaltung."
Vor dem Finale am Sonntag rollte ein "Räumungstrupp" an und befreite das Truck-Trial-Gelände vom Gröbsten. Rund 1500 Fans zollten den Bemühungen schließlich Respekt. "Mit dem Sonntag haben wir wenigstens eine kleine Schadensbegrenzung betrieben, was die Kosten betrifft", sagt Koren.
Sportlich lieferten die Lokalmatadore, das Team Erdbau Koren mit Lenker Stefan Koren und Beifahrer Hans Kalintsch, eine Talentprobe auf schwierigstem Terrain ab. In der S4 schaute der erste Stockerlplatz (3.) heraus.
"Wir sind überglücklich mit dieser Platzierung", strahlte Stefen Koren übers ganze Gesicht. Und das, obwohl das Voitsberger Team ausgerechnet in der letzten Sektion noch Rang zwei verspielte. Der nächste und gleichzeitig letzte EM-Lauf dieser Saison steht bereits am kommenden Wochenende im ungarischen Lakitelek am Programm.









