Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 04:08 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Weil jede Sekunde zählt ÖDK-Kühlturm ist seit Mittwoch Geschichte Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Voitsberg und Umgebung Nächster Artikel Weil jede Sekunde zählt ÖDK-Kühlturm ist seit Mittwoch Geschichte
Zuletzt aktualisiert: 18.08.2009 um 05:00 UhrKommentare

Ein Wettlauf gegen das Wasser

Millionenschäden richteten heuer die heftigen Regengüsse in der Steiermark an. Aber es gibt Mittel und Wege, auch den Wasserfluten Herr zu werden.

Es waren und sind dramatische Bilder, die uns der heurige Sommer liefert: Häuser unter Wasser, Keller geflutet, unpassierbare Straßen und abrutschende Hänge. Dazwischen Hunderte von Feuerwehrleuten, entsetzte Eigenheimbesitzer, verzweifelte Bürgermeister.

Es ist ein Sommer der Hochwasser in der Steiermark, vor allem im Süden. Heftige Starkregenereignisse ließen von Juni bis August oft binnen Minuten Bäche übergehen, Schlammfluten drangen in Siedlungsräume von Graz bis Radkersburg, von Voitsberg bis Feldbach ein.

Enorme Schäden

Die Schäden sind enorm - vor allem für Private. Denn im Gegensatz zu regelmäßig wiederkehrenden Hochwässern an Flüssen wie der Donau oder der unteren Enns traten hier plötzlich und auf engem Raum Bäche über das Ufer, die sonst Rinnsale sind. Viele Betroffene wurden von den Ereignissen völlig überrascht und waren fast unvorbereitet.

Das müsste aber nicht sein: Mit bescheidenen Investitionen können Häuser flutensicher gemacht werden, die Schäden könnten minimiert werden. "Es besteht leider noch ein geringes Bewusstsein darüber, wie man sich schützen kann", sagt Karl Höfler, Experte und Autor einer Studie zum Thema Hochwasserschutz.

Die Schäden treffen vor allem die Anrainer selbst. Wer nicht versichert ist, muss auf den Katastrophenfonds hoffen. Doch der bezahlt nur ein Drittel der Schäden.

Hofrat Rudolf Hornich, Chef der für Wasserschutz zuständigen Fachabteilung 18 b, will hier Aufklärungsarbeit leisten: "Die Menschen wissen vielfach nicht, dass man sich schon mit einfachen Mitteln helfen kann." Im Rahmen dieser fünfteiligen Serie werden wir die möglichen Maßnahmen vorstellen. Oft geht es dabei nur ums Umdenken. Etwa, dass man wertvolle Dinge oder Installationen nicht im Keller hat.

Zugleich steigert von Jahr zu Jahr die öffentliche Hand die Mittel für den Hochwasserschutz. Wurden im Jahr 2000 noch rund 13 Millionen investiert, sind für heuer mehr als 22 Millionen vorgesehen (siehe Grafik links). Erst kürzlich wurde wieder ein Rückhaltebecken in Judenburg-Straßengel seiner Bestimmung übergeben.

Die Thematik ist vielschichtig, nach dem verheerenden Hochwasser 2002 wurde begonnen, die Raumordnungspläne zu überarbeiten.

Denn die Bewusstseinsbildung muss auch die Bausachverständigen und Bürgermeister als Bauinstanz erreichen. Sie entscheiden, wo und wie gebaut werden kann. "Noch immer wird das Thema Hochwasserschutz zu wenig beachtet", kritisiert Höfler.

Morgen: Böses Erwachen

NORBERT SWOBODA

Kommentar

NORBERT SWOBODAEigennutz von NORBERT SWOBODA

Grafik zum Thema

Grafik © Kleine Zeitung

Grafik vergrößernGrafik © Kleine Zeitung

Grafik © Kleine Zeitung

Grafik vergrößernGrafik © Kleine Zeitung

Grafik © Kleine Zeitung

Grafik vergrößernGrafik © Kleine Zeitung

Video aus dem krisengebeutelt Feldbach

 
Feldbach: Verzweiflung nach Muren

Gemeindewetter

  • Mittwoch, 22. Mai 2013
    • Min: 6°C
    • Max: 20°C
    • Nsw.: 20%
    Wolkig
  • Donnerstag, 23. Mai 2013
    • Min: 11°C
    • Max: 17°C
    • Nsw.: 35%
    Bewölkt
  • Freitag, 24. Mai 2013
    • Min: 6°C
    • Max: 16°C
    • Nsw.: 50%
    Regenschauer
Dreitagesprognose aufs Handy!
SMS mit WETTER 8570 an 0900 872 872. 0,30 €/SMS

Events

Sie kennen ein tolles Event? Empfehlen Sie es uns!


Babys aus der Gemeinde

Hochzeiten/Jubiläen

Leserfotos aus der Gemeinde

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang