Die Kupplung verhaute eine perfekte Premiere
Jürgen Mörth musste bei seinem ersten Lauf zur Staatsmeisterschaft im Finale nach Defekt zusehen.

Foto © Pauritsch
Eigentlich hätte Jürgen Mörth bereits vor drei Wochen beim Staatsmeisterschaftslauf in Fuglau (NÖ) zum ersten Mal im Hayabusa-Buggy vom zurückgetretenen Herrn Papa, dem dreifachen Staatsmeister Bernhard Mörth, Platz nehmen sollen. Ein technisches Problem durchkreuzte jedoch die Pläne des MSC Weststeiermark-Teams. Somit wurde der "Hexenkessel" von Oberrakitsch am Sonntag zur Bühne für Mörths Rennpremiere.
Und der 21-jährige Voitsberger präsentierte sich stark und vermochte zu überzeugen. Im Training schaute die zweitschnellste Zeit heraus, im Vorlauf kam Mörth auf Rang fünf und im Semifinale auf den vierten Platz. "Was soll ich großartig viel sagen, der ,Kleine' kann's", stellt Vater Mörth sichtlich stolz fest. Einen kleinen Rückschlag vermeldete die Mechaniker-Crew vor dem Finallauf: "Kupplungsschaden."
Dennoch fiel das Resümee positiv aus. "Das ganze Team ist wahnsinnig stolz auf Jürgen. Mit dieser Vorstellung hat er eine echte Talentprobe abgelegt und gibt Hoffnung auf einen Zuwachs an Meistertiteln", sagt Mörth Senior schmunzelnd und gibt ein Versprechen ab: "Bis zum nächsten Rennen ist der Buggy wieder fit und Jürgen trumpft im Finallauf ganz groß auf." Am 23. August steigt in Meiselding der sechste Staatsmeisterschaftslauf dieser Saison.









