Abschied von der legendären Nummer
Die Botschaft von Jury Kuleczkas Tod hat nicht nur im Handballlager für tiefe Betroffenheit gesorgt.

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"Ein Mann, der in der Weststeiermark Handballgeschichte geschrieben hat", so die Kurzfassung der sportlichen Visitenkarte von Jerzy Kuleczka, zu lesen auf der HSG Bärnbach/Köflach-Hompage (www.hsgbk.at). Der gebürtige Pole schlüpfte vor 25 Jahren in das HC Köflach-, später in das HSG-Dress und entpuppte sich als absoluter Goldgriff. Mit der legendären Rückennummer neun netzte der Legionär weit mehr als 1000 Mal in der A-Liga und eroberte die Herzen der Fans im Sturm.
Karriereende. Seit 1990 griff Kuleczka als österreichischer Staatsbürger zum kleinen runden Leder. Nach dem Karriereende ging der "Bomber" beim HC Voitsberg seinem Hobby nach und fungierte als Nachwuchstrainer bei der HSG. Zuletzt widmete sich der dreifache Familienvater vermehrt der Fischerei und dem Stocksport.
Kampf verloren. Den Kampf gegen seine schwere Krankheit verlor "Jury" vor zwei Tagen - im Alter von erst 54 Jahren. Seither herrscht tiefe Trauer und Betroffenheit in der Weststeiermark. Aber nicht nur im Lager der Handballer. Denn Kuleczkas Freundeskreis wurde im Laufe der Zeit immer größer, dank der Tugenden Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit.
Verabschiedung. Die Verabschiedung findet am Freitag um 14.30 Uhr auf dem Stadtfriedhof Köflach statt. Bürgermeister Franz Buchegger und der Vizepräsident vom steirischen Handballverband, Robert Prettenthaler, werden dabei Reden halten.









