Der Kreativität keine Grenzen setzen
Aus "Trust" entstand "ancoRe": Die vier Mann starke Gruppe hat ihren eigenen Stil gefunden.

Foto © www.myspace.com/ancoremusic
Gemeinsam gerockt wird seit sechs Jahren, bereits unter der Bezeichnung "Trust" erspielten sich die jungen Männer einen Namen in der Szene. "Wir beschränkten uns darauf, Nummern bekannter Bands zu interpretieren", so Harald Zettl. Und Andreas Wagner ergänzt: "Eine Mischung aus ,Red Hot Chili Peppers' sowie klassischen und aktuellen Rocksongs." Das war den Musikern aber zu wenig, "man stößt dabei rasch an die Grenzen der eigenen Kreativität".
Eigene Nummern. Also beschloss man, nur noch mit eigenen Nummern aufzutreten. Mit dem neuen musikalischen Erscheinungsbild erfolgte auch der Namenswechsel zu "ancoRe", was, so erklären die Musiker, soviel wie Zugabe oder Draufgabe bedeutet. Für das neue Repertoire zeichnet hauptsächlich Harald Zettl verantwortlich, der Großteil der Texte stammt ebenfalls aus seiner Feder. Seine Kollegen sind Timotheus Lazar, Andreas Wagner und Martin Burgstaller.
In den vergangenen Wochen konnte das Quartett einige Erfolge einheimsen. Beim "Emergenza Band Kontest" gewann die Gruppe nicht nur die Steiermark-Ausscheidung, bei der rund 50 Bands angetreten sind, sondern qualifizierte sich im Semifinale in Wien auch für das Finale. Dort wird sie am 16. Mai als eine von 13 österreichischen Gruppen um den Sieg spielen. "Wir hoffen, dass uns dabei auch wieder unser Fan-Club begleitet, beim Zwischenbewerb sind mehr als 50 Anhänger nach Wien gereist", freuen sich die vier Musiker über die Fans.
Die Entstehungsgeschichte von "ancoRe" beziehungsweise "Trust" klingt banal: "Wir waren immer schon Freunde. Bei einem Fest im Hause Zettl, wo wir noch als Trio aufgetreten sind, wollte Harald unbedingt mit uns spielen", lacht Andreas Wagner. "Uns fehlte ein Bass. Nach einem Monat stand Harald mit einem Bass vor der Tür, nach weiteren zwei Monaten hatten wir unseren ersten gemeinsamen Auftritt."
Der nächste Auftritt im Bezirk Voitsberg ist am 9. Mai beim "Dorfwirt" in Kainach.








