Ende der "Diktatur": Graz hat den Ringerverband aufgelöst
Die Steiermark hat nur noch drei Ringervereine. Die beiden Grazer Klubs haben jetzt den Landesverband aufgelöst. Die Zukunft ist völlig offen.

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Mit KSV Söding, Vorwärts Graz und dem 1. Sumo-Verein Graz hat der Ringerverband gerade noch drei Vereine gezählt. Bei einer Außerordentlichen Generalversammlung haben die beiden Grazer Klubs die Auflösung des Verbandes beschlossen. Söding war dagegen und hält am Bestehen des Verbandes fest. Weil die Södinger jedes Vorstandsmitglied des Verbandes als "stimmberechtigt" ansehen. Kein Wunder, besteht der gesamte Vorstand ja aus sechs Södingern...
Nur Mitglieder stimmberechtigt. "Unsere Statuten halten aber ganz eindeutig fest, dass nur Mitglieder des Verbandes - und das sind nur die drei Vereine mit jeweils einer Stimme - abstimmen dürfen", so Vorwärts-Chef Gerald Mollich, "die Sicherheitsbehörde und die Bezirkshauptmannschaft Voitsberg bestätigen das", ergänzt Mollich.
Hintergrund der Auflösung: Graz wollte "die Diktatur des Verbandes" - oder eben Söding - nicht länger hinnehmen. "Wir haben keinen Einblick in die Verbandskasse, wir haben kein Mitspracherecht, weil jeder Antrag von uns vom Vorstand, der sich zudem selbst wiederwählt, abgelehnt wird", so Mollich. Die Zukunft ist offen. Gefordert ist jetzt die Landessportorganisation. Sie müsste ihre Zahlungen an einen Verband, den es eigentlich nicht mehr gibt, einstellen.








