Rotkreuz-Bezirksstelle Voitsberg: Probezeit abgeschlossen
Für die Rotkreuz-Bezirksstelle Voitsberg beginnt eine neue Ära: Ende Jänner erfolgt der Anschluss an die Landesleitzentrale in Graz.

Foto © Scheriau/Sujetbild
Die Rotkreuz-Bezirksstelle Voitsberg-Köflach wird zwei Monate nach dem ursprünglich geplanten Termin am Donnerstag, dem 29. Jänner, an die Landesleitzentrale angeschlossen. Steiermarkweit ist Voitsberg somit der achte Bezirk, dessen Notrufe von Graz aus bearbeitet werden.
Verbindungskabel. "Die fehlenden Verbindungskabel wurden für eine fehlerfreie Übertragung eingebaut. In einer zweitägigen Testphase mit der Landesleitstelle hat alles bestens funktioniert. Realaufträge wurden schon über das neue System abgewickelt. Für den Beitritt haben wir also grünes Licht", weiß Aldo Striccher, Geschäftsführer der Rotkreuz-Bezirksstelle. Ende des Monats ist es dann so weit: Die Telekom leitet alle Notrufe um.
Keine Veränderung für Bevölkerung. Für die Bevölkerung kommt es zu keiner Veränderung. "Die bekannte Nummer 144 wird ganz normal weiterverwendet. Zu den Einsätzen fährt natürlich das Team der Rot- kreuz-Bezirksstelle", beruhigt Striccher. Während das Einsatzfahrzeug zum Patienten unterwegs ist, können von der Leitzentrale aus wichtige Erste-Hilfe-Tipps weitergegeben werden.
Jenes Personal, das bisher für den Telefondienst bereitgestellt werden musste, kann jetzt im Fahrdienst eingesetzt werden. "Somit haben wir in diesem Bereich mehr Kapazitäten", so Striccher. Demnächst werden das Krankenhaus, die Ärzte und Mitarbeiter schriftlich über die Umstellung informiert. Genau beobachtet wird der neue Ablauf auch vom Voitsberger Bürgermeister Ernst Meixner: "Wichtig ist, dass alles funktioniert. Denn die Versorgung der Bevölkerung muss zu hundert Prozent gewährleistet sein."









