"Super-Mario"sah einige große Talente
49 Buben im Alter von sieben bis zwölf Jahren trainierten im Camp von Sturm-Star Mario Haas im Freizeitzentrum in Stallhofen. Mit Autogrammstunde und Fahrt im Sturm-Bus.

Foto © Andrea Kratzer49 Burschen zwischen sieben und zwölf Jahren, wie diese Nachwuchskicker aus Hitzendorf, hatten viel Spaß beim Fußballcamp in Stallhofen
Meisterlich ist es diese Woche in der Freizeitanlage in Stallhofen zugegangen. 49 Buben im Alter von sieben bis zwölf Jahren nahmen am Fußballcamp von Sturm-Goalgetter Mario Haas teil, das vom Stallhofener Fußball-Papa Ewald Krienzer auf Drängen von Sohn Martin (11) eingefädelt worden war. Wer sich nicht rechtzeitig anmeldete, schaute durch die Finger: das fünftägige Trainingslager war bereits seit Monaten ausgebucht.
"Ich biete diese Camps seit vier Jahren an und versuche so oft es geht, selbst dabei zu sein", schildert Veranstalter Mario Haas, von dem sich die Jungkicker von Stallhofen bis Hitzendorf einige "Champions League-taugliche" Tricks abschauen konnten. "Cool", so lautete der einstimmige Kommentar der Nachwuchskicker über ihren "Super-Mario", der sein eineinhalbjähriges Töchterchen Emma mitbrachte und sich auch als "Super-Vater" präsentierte. Haas streute auch seinen Trainingskollegen Rosen: "Es sind hier einige große Talente dabei. Mein Rat an sie: Nicht nur eine Woche trainieren, sondern einige der Übungen, die sie von hier mitnehmen daheim oder im Verein machen und so weiterarbeiten."
Begeistert war die Sturm-Legende auch von der tollen Stimmung, die in Stallhofen herrschte. "Wie bei Sturm", schmunzelte Haas, der einmal sogar seine "Meister-Kollegen" Andi Hölzl und Dominic Pürcher zu einer Autogrammstunde ins Freizeitzentrum mitbrachte. Das Trio hatte beim Beschriften von Dressen, Bällen oder Postern übrigens Schwerarbeit zu leisten.
"Schade, dass es solche Camps noch nicht gab, als ich mit dem Fußball begann. Das hätte mir sicher sehr viel gebracht", meinte Haas. "Damals hatten wir nur die Bad-Kicks und mussten mit viel Älteren spielen", erinnert sich der derzeitige "Edel-Joker" der Blackys", der auch international in Frankreich und Japan Karriere machte und es auf 43 Einsätze im Nationalteam brachte.
Ebenfalls ein Hit für die Kids: Eines Nachmittags fuhr der exklusive Sturm-Bus mit Couch sowie TV-Gerät vor und die jungen Kicker durften auf den Sitzen, die sonst von ihren Idolen benutzt werden, Platz nehmen und wurden zur Sunfixl-Höhle mit anschließender Führung chauffiert. Fast alle der Buben sind begeisterte Fans des Grazer Meisters. Nur einer wurde als Rapid-Anhänger "geoutet". Und der hatte schon in der vorigen Saison nicht viel zu lachen.







