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    Zuletzt aktualisiert: 24.10.2010 um 05:00 UhrKommentare

    Ein Haus für zwei Religionen

    Am Sonntag geht das Sozialprojekt "72 Stunden ohne Kompromiss" zu Ende. Mit dabei: 436 Jugendliche unterschiedlicher Konfession.

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    Sie sind kompromisslos. 72 Stunden lang. Magdalena, Denim, Jasmin und Markus bauen gemeinsam mit 15 weiteren Jugendlichen mitten im Grazer Lendviertel ein Baumhaus. Damit spielen werden künftig Kinder, die hierher auf den Abenteuerspielplatz von FratzGraz kommen. "Als ich erfahren habe, dass wir ein Baumhaus tischlern, war ich schockiert", erzählt Magdalena. Doch das hat sich geändert: "Gestern ist ein zweijähriger Bub vorbeigekommen, der sich richtig darauf gefreut hat."

    436 steirische Jugendliche sind es, die im Rahmen von "72 Stunden ohne Kompromiss" - einer Aktion der Katholischen Jugend - bis Samstagnachmittag etwa das Jakobihaus in Freiland auf Vordermann bringen, eine Kräuterspirale in Fernitz bauen oder einen digitalen Kirchenführer für Hartberg kreieren.

    Auf dem Abenteuerspielplatz gibt es noch eine weitere Besonderheit: Hier sägen, hämmern und streichen christliche und muslimische Kinder an einem Holz. Für Magdalena eine gute Gelegenheit, um mit Muslimen in Kontakt zu kommen: "Wir haben zwar zwei Türkinnen in der Klasse, aber die sind Christinnen."

    Denim ist hingegen selbst Moslem, sein bester Freund jedoch katholisch. "Ja, es gibt Menschen, die Vorurteile gegenüber Muslimen haben", meint der 19-Jährige, während er ein Brett festschraubt, "doch Gott sei Dank sind diese in der Minderheit."

    Mit ihrem Kopftuch ist Jasmin auf den ersten Blick als Muslima zu erkennen. "Mein Vater ist Pakistani, meine Mutter Österreicherin. Sie ist zum Islam konvertiert", erzählt sie im leicht vorarlbergerisch gefärbten Dialekt. Sie kam vor ein paar Jahren nach Graz, um hier Technische Physik zu studieren. Gemeinsam mit Fritz Neuhold von FratzGraz schraubt sie gerade Sprossen an die Leiter des Baumhauses. "Meine Mama macht das auch gerne."

    Im kurzärmligen Shirt und schon ein wenig verschwitzt sägt Markus oben am Baumhaus ein Brett ab. Der 18-Jährige stammt aus dem weststeirischen Stallhofen und ist nur durch Zufall hier gelandet. "Ich habe erst am Wochenende von dem Projekt erfahren, mich dann aber sofort angemeldet." Auch er hat wenig Kontakt zu muslimischen Jugendlichen. Sein Eindruck: "Jeder hat sein eigenes Gebet. Aber beim Arbeiten gibt es keinen Unterschied."

    MONIKA SCHACHNER

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