Scharfe Kontrollen zum Saisonabschluss
Die steirische Bergrallye-Saison ist zu Ende. Das weststeirische Pilotentrio zieht "nüchtern" Bilanz.

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In Gossendorf bei Feldbach ist die heurige Bergrallyesaison zu Ende gegangen und das Weststeirer-Trio August Gratzer, Werner Jud und Karl Heinz Schauperl blickt im Großen und Ganzen recht zufrieden in den Rückspiegel.
Vor allem VW-Käfer-Pilot Schauperl (über 2000 ccm) wurde von Rennen zu Rennen schneller. In Gossendorf holte der Pichlinger mit dem fünften Rang sein bisher bestes Ergebnis im Bergrallye-Zirkus. "Ich bin erst Mitte der Saison mit dem neuen, stärkeren Motor fertig geworden. Seit Kitzeck ist es dann immer besser gelaufen. Und der Saisonabschluss war einfach perfekt", freut sich Schauperl.
Bei Werner Jud (bis 2000 ccm) ging es im letzten Saisondrittel hingegen etwas bergab. Mit dem zehnten Platz zum Abschluss geht der Södingberger in die wohlverdiente Winterpause. "Leider hatte ich mit Verlauf der Saison immer mehr technische Probleme", erklärt Jud. Im nächsten Jahr sollen aber auch unter der Motorhaube seines VW Golfs mehr Pferdestärken wiehern.
"Historiker" August Gratzer verpasste beim letzten Gipfelsturm wieder einmal hauchdünn das Podest. In der Bilanz stehen immerhin sechs vierte Ränge zu Buche. Zwei Mal schaffte der Lancia-Beta-Fahrer, als Dritter, den Sprung aufs Stockerl. In der Gesamtwertung ist der vierte Platz die logische Folge.
Abseits des rauen Asphalts mussten die Bergrallye-Helden im Saisonfinale des Öfteren "blasen". Seit dem tödlichen Unfall beim Staatsmeisterschaftslauf in St. Agatha standen Alkoholkontrollen im Fahrerlager an der Tagesordnung. "In Paldau und Gossendorf wurden wir fleißig getestet. Aber alle Kontrollen waren Null-Komma-Null", weiß Schauperl zu berichten. Jud ärgert sich: "Wir werden teilweise wie Alkoholiker hingestellt. Aber niemand von uns ist lebensmüde und setzt sich betrunken hinters Steuer. Das haben die Kontrollen eindeutig bewiesen."









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