Hausverlosung in Södingberg geplatzt
Weil zu wenig Lose verkauft wurden, musste das Vorhaben abgeblasen werden. Teilnehmer bekommen 34 Euro vom Lospreis retour.
Das Angebot klang verlockend: Gabriele und Friedrich Glanz, die sich heuer wieder in Graz niedergelassen haben, wollten ihr trautes Heim in Södingberg per Verlosung an den Mann oder die Frau bringen. Interessenten konnten sich über eine Homepage registrieren und 40 Euro pro Los einzahlen. Insgesamt sollten 6.999 Lose verkauft werden, Stichtag war der 18. Juni.
"Leider war es viel zu wenig, um in die Verlosung zu gehen. Wenn eine realistische Chance bestanden hätte, wäre das Ganze nicht abgebrochen worden und wir hätten die Frist verlängert", berichtet Gabriele Glanz. Für sie und ihren Mann hat die Abwicklung dennoch noch ein versöhnliches Ende gefunden, denn das Ehepaar konnte das Haus samt Grundstück - zuvor von einem Sachverständigen auf rund 200.000 Euro geschätzt - inzwischen doch noch verkaufen. Und zwar ohne Makler.
"Alle jene, die mitgespielt haben, bekommen 34 Euro pro erworbenem Los zurück. Unsere Rechtsanwältin ist derzeit damit befasst, die Überweisungen zu tätigen", schildert Glanz. Einbehalten werden sechs Euro, dabei handelt es sich um eine Bearbeitungsgebühr. "In erster Linie sind das die Kosten für die Banküberweisungen, für die Homepage und die Anwaltskosten. Manche haben uns vorgeworfen, dass wir uns bereichert hätten, aber das ist nicht der Fall", so Glanz.
Ähnlich wie dem Ehepaar Glanz scheint es einer anderen prominenten gebürtigen Köflacherin zu gehen. Laut Homepage stockt auch der Verkauf bei den Losen für Stefanie Wergers Villa mit Schwimmteich. Vermutlich haben die Fans der Interpretin eher "Sehnsucht nach Florenz" als nach dem Haus der Sängerin in Graz. Deshalb wurde die Loszahl von 16.999 auf 14.500 reduziert. Wergers Geduld wird bis zum 5. Oktober noch "Stark wie ein Felsen" sein müssen.







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