Endlich Griff zum Spaten
Die Umlegung der L 301 im Gemeindegebiet von Söding war längst fällig. Wegen eines Ausbaus der B 70 muss man sich weiterhin in Geduld üben.
Seit Beginn der Planungen sind 16 Jahre vergangen, aber gestern, am 16. Juni, wurde endlich der Spatenstich für das Bauvorhaben "Umlegung Pichling" vorgenommen: Die Einmündung der Hitzendorferstraße in die B 70, die Packer Straße, wird als Unfallhäufungsstelle entschärft (die Kleine Zeitung berichtete).
Peter Kohlbacher, Bürgermeister von Söding, drückte seine Freude über das Bauvorhaben aus: "Das Verkehrsaufkommen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und steigt immer noch, daher ist es wichtig, auch im Sinne der Verkehrssicherheit, dieses Projekt zu realisieren." Er sei guter Hoffnung, dass bei einer Verbesserung der Budgetsituation des Landes noch weitere für die Region bedeutende Vorhaben in Angriff genommen werden. Weiters betonte Kohlbacher die Dringlichkeit des Ausbaus der B 70 und appellierte an den Verkehrslandesrat, dieses Projekt zu realisieren.
Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann hob beim Spatenstich hervor, dass die Verkehrsinfrastruktur eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Weiterentwicklung einer Region sei. "Momentan haben wir aber keine Mittel, um einen Ausbau voranzutreiben, daher wird die Erhaltung des Landesstraßennetzes forciert", so Kurzmann, der seine Zuversicht für eine Verlegung der B 70 ausdrückte: "Mir sind die Wünsche der Bürgermeister bekannt, ich würde auch gern weiter investieren, das ist vielleicht in den nächsten Jahren wieder möglich. Wir würden aber zehn Mal so viel Geld benötigen, als im Budget vorhanden ist, um nur die dringendsten Wünsche zu erfüllen", erklärte er.
Was die Umlegung der L 301, der Hitzendorferstraße, betrifft, soll es keine Einschränkungen in der Lebensqualität der Anrainer geben: Eine Lärmschutzwand und ein Schutzwall werden gebaut. Außerdem wird die Straße teilweise tiefer gelegt.








