Ein festlicher Abschluss des Jubiläumsjahres
Gottesdienst im Ritus der Orthodoxen Kirche.
PIBER. Mit einem feierlichen Gottesdienst wird am Sonntag, dem 28. November, um 8.30 Uhr der offizielle Schlusspunkt zum Jubiläumsjahr "950 Jahre Pfarre Piber" gesetzt. Und zwar mit einem festlichen Hochamt nach dem Ritus der Orthodoxen Kirche, der "Chrysostomus-Liturgie". In Piber feiert man jeweils den ersten Adventsonntag auch als "Andreas-Sonntag", ist doch der Heilige Andreas Patron der Kirche und der Pfarre. Der Apostel Andreas fungiert hingegen auch als Patron der Orthodoxen Kirchen, insbesondere der Stadt Byzanz.
Die feierliche Form des Gottesdienstes im byzantinischen Ritus ist gekennzeichnet durch Gesänge, die Verehrung der Ikonen, die Verwendung von Weihrauch sowie die festlichen Gewänder der Zelebranten und Ministranten. "Der Abt des mit Piber in der Geschichte und in der Gegenwart verbundenen Benediktinerstiftes St. Lambrecht, Otto Strohmeier, ist anerkannter Ikonenmaler und hat für diesen Gottesdienst drei Ikonen zur Verfügung gestellt, die im Kirchenraum von Piber den orthodoxen Charakter der Feier unterstreichen werden", so Pfarrer Hans Fuchs.
Als Festzelebrant fungiert der aus Graden stammende und in St. Martin bei Graz wirkende Priester Martin Schmiedbauer. Er ist auch ausgebildet und beauftragt, die Liturgie im byzantinischen Ritus zu feiern. "Gemeinsam mit dem ,Chrysostomus-Chor Graz' wird er uns die Schönheit dieser Ostkirchen-Liturgie erleben lassen", lädt Fuchs ein. "Wegen der Dauer der Messe beginnt sie bereits um 8.30 Uhr." Im Rahmen dieses Hochamtes werden handgefertigte Andreas-Kreuze als Andenken an "950 Jahre Pfarre Piber" gesegnet. Diese können gegen eine Spende erworben werden. KARL MAYER









