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18. Mai 2013 18:00 Uhr | Als Startseite
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Krampusmuseum, Stallhofen

Damit die Legende vom Krampus nicht verloren geht...

Ein dunkler Geselle

Foto © APA Ein dunkler Geselle

Ein Krampusmuseum, das nur über die Sommermonate zu besichtigen ist, lädt in der weststeirischen Gemeinde Stallhofen zum Besuch ein. Grund für die ungewöhnliche Öffnungszeit: Die ausgestellten Masken, Kostüme und Utensilien werden im Winter für die Perchtenläufe gebraucht. In Kombination mit dem Krampusmuseum gibt es auch ein Antiquitätenmuseum - beides befindet sich in einem Nebengebäude des Kirchenwirtes.

Im Krampus-Museum ist von Masken-Rohlingen über Schellen und Ketten bis hin zur Video-Vorführung einiges zum Thema "Krampus" zu sehen. Auch eine Krampushöhle gibt es in der Nähe zu besichtigen. Ausgangspunkt für die vom Kirchenwirt Berhard Rößl gesetzte Initiative ist die Sage vom "Stallhofer Bartl", auch Krampus genannt, der im 17. Jahrhundert im so genannten Bösengraben in einer Höhle direkt unter dem Nikolokreuz, das die Bewohner vor den Bösen schützt, gelebt haben soll. Da dieses Gebiet heute anderweitig genutzt wird, entschloss sich die Gemeinde, dem "heimatlosen Perchten" eine neue "Krampushöhle" zu bauen.

Gemeinsam mit dem Tourismusverein hatte nun Kirchenwirt Rößl die Idee, die Krampus-Schiene auszubauen: Im Wirtschaftsgebäude des Gasthauses wurde ein Museum errichtet, "um die Legende des Krampus zu bewahren und statt Kommerz Brauchtum zu vermitteln". Mit Kettengerassel und lebensgetreuen Wachsfiguren soll die Brücke zwischen "Geisterbahn und Mystik" geschlagen werden.

Kontakt

Telefon: +43 3142 229 45
E-Mail: kirchenwirt.roeszl@aon.at
Internet: http://www.stallhofner-bartl.at
Telefon: +43 664 597-4797

Adresse

Stallhofen 11 , 8152 Stallhofen


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