"Westy" fehlt das Glück
Thomas Westermayer kehrte von der Masters-WM in Tirol, statt mit dem Regenbogentrikot, mit leeren Händen zurück.

Foto © GEPA/Sujet
"Leider sind Rennen eben kein Wunschkonzert", lautet das ernüchternde Resümee von Thomas Westermayer nach der Masters-WM in St. Johann/Tirol. Auf der Ergebnisliste des 112 Kilometer langen Straßenrennens (Altersklasse 35 bis 39 Jahre) sehen die Tatsachen folgendermaßen aus: 29. Platz mit drei Minuten und vier Sekunden Rückstand auf den Sieger, Flavio Pasquino.
"Es ist irgendwie wie verhext. In St. Johann fehlt mir immer das nötige Glück", hadert Westermayer mit dem Schicksal. Doppelt bitter, denn die Vorbereitung verlief wie am Schnürchen und die Form war dementsprechend gut. "Ich bin noch nie mit so einer guten Form in St. Johann am Start gewesen", unterstreicht der RC Drahteisel-Köflach-Sprinter. Ob Westermayer im nächsten Jahr wieder das weltmeisterliche Regenbogentrikot ins Visier nimmt, lässt er offen.
Westermayers Teamkollege Dieter Friedrich verzichtete von vornherein auf die taktische "Lotterie" in St. Johann und testete nicht weit entfernt seine Kletterqualitäten.
Der Köflacher spulte die 238 Kilometer und knapp 5000 Höhenmeter beim Ötztaler Radmarathon in nur 8:38:58 Stunden (27,515 km/h) herunter. Der 176. Rang ist dabei eher Nebensache. "Der ,Ötzi' ist etwas ganz besonderes, den muss man einfach einmal fahren", sagt Friedrich nach der Tortur.








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