Schlittenhunde warten auf die weiße Pracht
Noch drei Wochen bis zum Zweiten Internationalen Schlittenhunderennen am Gaberl. Bis auf den Schnee ist alles bestens vorbereitet.
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Das Interesse für unser Zweites Internationales Schlittenhunderennen ist enorm" freuen sich Siegfried Steurer, Bürgermeister von Salla und Alexander Serdjukov, Musher, Vizeweltmeister und Lokalmatador, unisono. Um dann gleich besorgt zum Himmel zu blicken. Denn was an Vorbereitung geschehen konnte, ist geschehen. Was derzeit noch fehlt, ist die richtige Unterlage, der Schnee. Aber noch hat Frau Holle einige Tage Zeit, sich gnädig zu erweisen. Denn die Rennen werden am 21. und 22. Jänner gestartet. "Sollte jedoch eine Warmwetterperiode das bisschen weiße Pracht auch noch zum Schmelzen bringen, dann könnte eventuell anstatt mit den Schlitten mit den "Dryland-Wagen" gefahren werden", sieht Steurer noch eine Möglichkeit für den Fall des Falles.
Musher-Elite am Gaberl
Jedenfalls hat sich bereits die nationale und internationale Elite der Musher, so nennen sich die Hundeführer, für die Rennen am Gaberl angesagt. "Es sind knapp 100 Starter, die ihre Nennung abgegeben haben, also beinahe doppelt so viele wie im Vorjahr" freut sich Serdjukov, "Unter ihnen auch der Tscheche Stapan Krkoska, seines Zeichens sechsfacher Weltmeister. Er kennt die Loipe, die vom großen Parkplatz am Gaberl Richtung Altes Almhaus führt. Hat er doch im Oktober 2011 am Trainingscamp auf der Stubalpe teilgenommen.
Bürgermeister Steurer kann für die Renntage mit einigen Neuerungen aufwarten. So wird ein Shuttle-Bus zwischen Salla und dem Gaberl sowie bei Bedarf auch entlang der Gaberl-Straße eingerichtet.
Außerdem sorgt ein Security-Dienst für die Sicherheit der Besucher und der Rennteilnehmer. Und heuer wird erstmals ein Eintrittsgeld kassiert. "Dieser Beitrag ist mit zwei Euro pro Person bewusst moderat gehalten, Kinder unter 15 Jahre haben überhaupt freien Eintritt", so Steurer. Veranstaltet wird das Rennen wieder vom "RSSC, dem Reinrassigen Schlittenhundesportclub Austria" und dem als Polargeher international bekannten Serdjukov. Als Platzsprecher fungiert Roland Bürger, Andreas Zeuner ist der Rennleiter.
Serdjukov hat eine eindringliche Bitte an alle Hundebesitzer: "Bitte bringen Sie ihre eigenen Vierbeiner nicht zum Rennen mit, lassen Sie Ihre Lieblinge zu Hause." Denn zwischen Haushunden und den Schlittenhunden kommt es immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen. Das bedeutet nicht, dass man Angst vor den Huskys haben müsste. "Denn die Hunde sind zutraulich, sie können gestreichelt und natürlich ganztägig besucht werden", so Serdjukov. Programm: 21. Jänner: Anreise und Schlittenhundefest am Gaberl. 22. Jänner: 13 bis 16 Uhr Rennen, 23. Jänner: 12 bis 15 Uhr Rennen.









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