Hunde dürfen rennen
Nach Gesprächen mit Grundbesitzern ist es fix: Im Jänner wird auf dem Gaberl ein international besetztes Schlittenhunderennen ausgetragen. Rund 100 Musher mit 500 Hunden sind dabei.
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Aufatmen auf dem Gaberl, besonders für Sallas Bürgermeister Siegfried Steurer und Husky-Camp-Betreiber Alexander Serdjukov: Nach Gesprächen mit den Grundbesitzern ist das international besetzte Schlittenhunderennen auf dem Gaberl gesichert. Vorausgesetzt, es gibt genügend Schnee. Die Rennstrecke wird, so wie bei der ersten Veranstaltung, zwischen dem Parkplatz beim Gaberl über das Alte Almhaus bis zur Zapfl-Hütte und retour angelegt. Gefahren wird am Samstag, dem 21., und am Sonntag, dem 22. Jänner.
Waren es Anfang des Jahres rund 60 Schlittenhundeführer, die mit ihren 500 Hunden in mehreren Kategorien an den Start gegangen sind, erwartet man diesmal etwa 80 bis 100 Musher. "Zum einen deshalb, weil unsere Veranstaltung im Vorjahr so positiv angekommen ist und Tausende Zuseher die Strecke säumten", freut sich Lokalmatador und Zugpferd Alexander Serdjukov, mehrfacher Europameister und Vizeweltmeister. "Und zum anderen wird bei unseren beiden Rennen das Finale zum Austro-Cup, einer österreichweiten Renn-Serie, ausgetragen."
Außerdem gilt das Wochenende auf dem Gaberl auch als Standortbestimmung für Musher und Hunde, denn im Februar gehen die Weltmeisterschaften in Werfenweng über die Bühne. Daher können die Veranstalter in Salla mit der internationalen und nationalen Elite dieser Sportart rechnen.
Für den Veranstalter, dem Tourismusverband Salla mit Obmann Martin Brandner und Bürgermeister Steurer heißt es jetzt, Ärmel aufkrempeln und mit Volldampf an die Arbeit gehen. "Die Infrastruktur - vom Strom über Wasser bis zur Entsorgung des Hundekotes - ist eine gewaltige Aufgabe", so die beiden.
Auch Friedrich Schweighart, Geschäftsführer der Schilifte auf dem Gaberl, fiebert bereits dem Rennen entgegen. "Durch Alexander Serdjukov habe ich Verbindung zu diesem Sport bekommen", so der Liftbetreiber. "Für mich ist es selbstverständlich, dass ich die Langlaufloipen noch öfter präpariere, weil auch die Hundegespanne darauf unterwegs sind. Das Rennwochenende wird jedenfalls ein Erlebnis für unsere Gäste."
Schweighart spurt nicht nur die Loipen, sondern stellt auch den Großteil des Parkplatzes beim Lift als Campingplatz zur Verfügung. Denn die Teilnehmer kommen mit Wohnwagen, die Hunde müssen untergebracht und verpflegt werden.
Weil die Schlittenhunderennen im Jänner des heurigen Jahres derart erfolgreich waren, planen die Verantwortlichen für die nächste Veranstaltung einen Zubringer-Dienst: Shuttle-Busse sollen zwischen Salla und dem Gaberl sowie entlang der B 77 fahren.
Lokalmatador Alexander Serdjukov vertritt übrigens dieser Tage gemeinsam mit Andreas Zeumer, der auf dem Gaberl auch als Rennleiter fungiert, Österreichs Farben bei der Weltmeisterschaft im Schlittenhunde-Wagenrennen. Weil um diese Jahreszeit noch kein Schnee liegt, wird mit sogenannten Dryland-Wagen anstatt der Schlitten gefahren.








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