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    Zuletzt aktualisiert: 22.07.2009 um 18:46 UhrKommentare

    Auf Naturkatastrophe besser vorbereitet sein

    Nach heftigen Regenfällen wurde in der Süd- und Weststeiermark immer wieder Hochwasser gemeldet. Die Berg- und Naturwacht warnt daher vor Verklausungen, die oft nicht ernst genug genommen werden.

    Im Bezirk Voitsberg ist der Sallabach aufgrund von Verklausungen über die Ufer getreten

    Foto © Christiane FrühwirthIm Bezirk Voitsberg ist der Sallabach aufgrund von Verklausungen über die Ufer getreten

    In den vergangenen Wochen ist es in der Süd- und Weststeiermark immer wieder zu heftigen Unwettern gekommen: Überflutete Straßen und Häuser sowie Murenabgänge hielten die Einsatzorganisationen auf Trab. Die Feuerwehren waren fast rund um die Uhr im Einsatz, die Schäden belaufen sich auf mehrere Millionen Euro.

    Seitens einiger Anrainer wird jedoch die Kritik laut, dass bei manchen Bächen die Hochwassergefahr in den vergangenen Jahren ignoriert worden sei. Sie sind der Meinung, dass man mit gezielten Maßnahmen das Überlaufen der Gewässer zum Teil verhindern hätte können. Auch Karl Prantl, Gewässeraufsichtsorgan der Berg- und Naturwacht für Salla und Graden, warnt vor Verklausungen: "Das kann schon bei kleinen Bächen schlimme Folgen haben. Wir überprüfen regelmäßig, ob die Gewässer rein und frei von Gehölz oder Gestein sind." So sind zum Beispiel im Sallabach größere Mengen Holz zu finden, die seit dem Sturmtief Paula im Bach und Uferbereich liegen. "Das müsste dringend entfernt werden, denn im Fall von heftigem Regen tritt das Wasser binnen kürzester Zeit über die Ufer", so Prantl.

    Gefährdete Bereiche wurden schon mehrmals der Gemeinde gemeldet

    Dazu kommt Treibholz, dass mit gespült wird und bei Verengungen hängen bleibt. "Wir haben diese gefährdeten Bereiche schon mehrmals den zuständigen Gemeinden gemeldet, doch meistens passiert nicht viel", ist Prantl frustriert. Dass solche Arbeiten nicht von heute auf morgen erledigt werden können, ist den Mitarbeitern der Berg- und Naturwacht klar. "Doch leider wird erst etwas unternommen, wenn Gefahr in Verzug ist. Das Ärgerliche dabei ist, dass man vorher oft genug auf die Gefahrenquellen hingewiesen hat", betont Prantl, der überzeugt ist, dass generell Verklausungen unterschätzt werden. Ihm und seinen Kollegen ist es daher ein Anliegen, dass die Landesregierung weiß, dass die Berg- und Naturwacht die Probleme aufzeigt, aber manche Gemeinden nicht reagieren. Auch Franz Rosenball, Bezirksleiter der Berg- und Naturwacht Deutschlandsberg kennt die Folgen von Verklausungen: "Doch bei uns im Bezirk kommt es, außer in Lannach, eher selten dazu, denn die Leute werfen eigentlich wenig in die Bäche." Dafür macht Rosenball der Rückhalt bei der Autobahn Sorgen, denn dort gibt es immer wieder Überschwemmungen. "So ist durch die heftigen Regenfälle am vergangenen Samstag aus dem Zirknitzbach binnen Minuten ein reißendes Gewässer geworden", weiß Rosenball.

    Im Bezirk Leibnitz ist zuletzt der Stiefingbach über die Ufer getreten. Ein Wanderweg wurde unpassierbar. Franz Schweighofer, Bezirksleiter von Leibnitz, macht Grundstücksbesitzer öfters darauf aufmerksam, Uferbereiche rein zu halten. "Einige Bauern sind da etwas säumig, hilft alles nichts, machen wir bei der Bezirkshauptmannschaft Meldung", so Schweighofer.

    CHRISTIANE FRÜHWIRTH

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