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Zuletzt aktualisiert: 12.03.2012 um 20:30 UhrKommentare

Energiepflanzen sprießen

In der Lipizzanerheimat werden landwirtschaftliche Nutzpflanzen zur Energiegewinnung angebaut. Energiecenter und Telepark starten einen erneuten Versuch.

Als Energiepflanzen werden vor allem Pappel- und Weiden- gewächse angebaut

Foto © Andriy Dykun - FotoliaAls Energiepflanzen werden vor allem Pappel- und Weiden- gewächse angebaut

Aller guten Dinge sind drei. Das gilt wohl auch für den Anbau von Energiepflanzen - also landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, die mit dem Hauptziel der Energiegewinnung angebaut werden. Im April 2009 versuchte das Energiecenter Lipizzanerheimat erstmals Weide- und Pappelstücke auf zwei sogenannten Demofeldern anzubauen - einerseits auf natürlichem Boden in der Nähe des Energiecenters in Bärnbach und andererseits auf Schüttgrund im Gemeindegebiet Rosental. "Während wir in Bärnbach sofort erfolgreich waren, erwies sich das Gelände in Rosental als sehr schwierig", so Johannes Binder vom Energiecenter.

Bohrungen für Setzlinge

Man versuchte im zweiten Jahr den Boden mit Humus und Kies zu verbessern. Mittels Erdbohrern wurden spezielle Bohrlöcher für die Setzlinge vorbereitet. "Aber es wurde schnell klar, dass das für einen Erfolg, wie wir ihn uns wünschen, nicht ausreicht." Intensivere Forschungen erwiesen sich als notwendig.

Und genau das wird heuer mit dem Beginn der Vegetationsperiode getan. Das Ziel: Ein nachhaltiges Konzept für den Anbau von Energieholz (im Speziellen von Pappel) auf Bergbaurekultivierungsflächen zu erarbeiten. "Mitte Mai werden dafür neue Setzlinge eingepflanzt. "Um einen Vergleich zu erhalten, wird ein Teil speziell gedüngt, ein andere naturbelassen", sagt Binder. Während der Wachstumsperiode werden die Niederschlagsmengen genau erfasst, die Düngung erfolgt nach einem genauen Düngeplan. "Und im November könne man die gedüngten den naturbelassenen - und auch den bereits vorhandenen - Feldern dann gegenüberstellen." Ergebnisse, die für die kommenden Jahre ausschlaggebend sein sollen.

HEIKE KRUSCH

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Bild vergrößernDie erste Anbaufläche wurde im April 2009 bestellt, vorne rechts Johannes BinderFoto © Privat

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