Ein Mann, der viel bewirkt hat
Der Rosentaler August Reinthaler ist verstorben.

Foto © MAYER ugust Reinthaler aus Rosental ist verstorben
ROSENTAL. Ein liebenswerter Mensch, ein Mann, der im Stillen und ohne viel Aufhebens um seine Person Großartiges vollbrachte, ist nicht mehr: August Reinthaler aus Rosental. Er verstarb im Alter von 84 Jahren. Das Requiem wird am Mittwoch, dem 14. Dezember, um 14 Uhr in der Stadtpfarrkirche Köflach gelesen, die Beisetzung findet anschließend statt.
Der "Reinthaler Gustl", wie er gerne genannt wurde, hat ein umfangreiches Lebenswerk hinterlassen. Dafür zeichnete ihn die Gemeinde Rosental 2007 mit dem "Goldenen Ehrenring" aus. Der aus einfachen Verhältnissen stammende und ehemals im Bergbau Tätige wirkte als Autor und Herausgeber einiger Bücher, großteils mit humorvollen Anekdoten und Gedichten zum Inhalt, aber auch als Chronist der ehemaligen Bergbaugemeinde Rosental mit seinem Werk "Im Tal, aus dem man Kohle grub". Tausende historische Fotos aus seiner Sammlung zeugen von Arbeit und Brauchtum im Bezirk. Bekannt war der Verstorbene als Sammler von altem Handwerkszeug, das er in seinem "Hacken- und Holzmuseum" ausstellte. Als Träger der "Wartinger-Medaille" - einer Auszeichnung des Lands Steiermark für besondere geschichtliche Kenntnisse - ermöglichte Reinthaler archäologische Grabungen auf dem "Betenmacherkogel". KARL MAYER









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