Feier mit Dirndln und Kumpeln
Die Fertigstellungsarbeiten für das Bergbaumuseum in Rosental gehen in Riesenschritten voran. Zur feierlichen Eröffnung wird am 14. Mai geladen.

Foto © Andrea KratzerBürgermeister Franz Schriebl möchte den Nachkommen die Bergbaugeschichte näherbringen
Wir sind derzeit in der Endphase mit den Fertigstellungsarbeiten. Einige Exponate sind noch zu beschriften und die Außenanlagen müssen fertiggestellt werden", berichtet der Rosentaler Bürgermeister Franz Schriebl über die Fortschritte beim Bergbaumuseum beim Karlschacht. Gleichzeitig sind derzeit noch organisatorische Dinge für die Eröffnungsfeier zu regeln.
"Wir laden am Samstag, dem 14. Mai, zu einem Tag der offenen Tür ins Museum ein und erwarten Bischof Johann Weber als Ehrengast. Er war nämlich in seiner Studienzeit als Praktikant im Karlschacht beschäftigt", schildert Schriebl. Ein Interview mit Weber ist übrigens auch in einem Filmbeitrag zu sehen, der im Kino des Museums gezeigt wird.
Im Zuge der Feierlichkeiten werden die Ehrengäste und Besucher nicht nur einen Rundgang durch die Ausstellungsräumlichkeiten machen können, sondern auch mit einem bunten Rahmenprogramm unterhalten. "Für die musikalische Begleitung sorgen die Mitglieder der Bergkapelle Rosental oder die Sandler. Außerdem wird die Schwerttanzgruppe St. Martin im Sulmtal auftreten", so Schriebl.
Bergmanndirndl
Ein weiterer Höhepunkt ist die erstmalige Präsentation des neuen Bergmanndirndls zum Thema Kohle. "Es gab bisher Salz- und Eisen-Bergmanndirndln. Die Idee für die Kohle-Tracht stammt von EU-Regionalmanagerin Elfriede Pfeifenberger. Die Umsetzung erfolgte in Abstimmung mit dem Heimatwerk mit Leiterin Silvia Renhart", erzählt der Rosentaler Bürgermeister, dem es ein großes Anliegen ist, die Geschichte des Bergbaus, welche die Marktgemeinde Rosental entscheidend geprägt hat, für die Nachwelt zu erhalten. Anfangs seien manche skeptisch gewesen: Die Zweifler seien überzeugt worden, weil es auch im Bergbau Frauen gegeben habe, so Schriebl, der auf Erzherzog Johanns Anna Plochl als prominente Dirndlträgerin verweist.
Zudem werden derzeit auch noch Broschüren und Unterlagen für die Besucher vorbereitet. "Die Führungen werden vom Historiker Ernst Lasnik begleitet, wobei auch noch andere eingeschult werden. Nach der Eröffnung wird das Bergbaummuseum nicht ständig geöffnet sein. "Besichtigungen sind nur nach Voranmeldungen möglich. Wir hoffen, dass sich auch viele Schulen dafür interessieren. Die Preise werden sich in einem moderaten Rahmen bewegen", verspricht Schriebl. Im Winter wird das Museum nach dem Barbaratag bis Ostern geschlossen.









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